Anlass für die Rückkehrbestrebungen von Alfa Romeo seien die Feiern zum hundertjährigen Bestehen der italienischen Automarke, so die FAZ. Dazu präsentieren sich die Italiener gleich mit mehreren historischen Vorzeigestücke bei Nordamerikas prestigeträchtigster Oldtimerschau im kalifornischen Pebble Beach. Für Alfa Romeo biete die Geschichte und die Klassiker aus dem Firmenmuseum einen willkommenen Anlass, sich in Amerika zu präsentieren. Schließlich hatten Fiat-Chefs in den vergangenen zehn Jahren gleich mehrfach davon gesprochen, dass die seit 23 Jahren von ihnen verwaltete Marke Alfa Romeo wieder in Amerika präsent sein werde.

Es mute symbolisch an, dass Fiat bisher die Rückkehr nicht geschafft habe, so die FAZ weiter. Fiat sehe in der neuen Zusammenarbeit mit Chrysler und Jeep jedoch neue Chancen – nicht nur für den Vertrieb in Amerika, sondern auch für neue Modelle. Basierend auf amerikanischen Geländewagen, sollen bis 2012 und 2014 ein kompaktes und ein größeres Vielzweckauto auf den Markt gebracht werden. Und 2012 soll mit dem neuen Mittelklassemodell „Giulia“ endgültig die Wiederkehr nach Amerika beginnen.

Markenchef Harald Wester wolle Alfa Romeo nicht mehr als Konkurrent zu BMW positionieren, sondern zum Volumenhersteller Volkswagen. Dazu passe es dann auch, dass der große Alfa „166“ keinen Nachfolger mehr bekomme. Er soll nun stattdessen als Maserati auf den Markt gebracht werden.