Opel Russland

Wer will, wer hat noch nicht: Opel macht in Russland eine Art Räumungsverkauf. Bild: Opel

Die Produktion im Werk St. Petersburg ruht, der Rückzug aus dem russischen Markt zum Jahresende ist beschlossene Sache. In dieser Phase greift der Autobauer zu einem Intsrument, das man vor allem aus dem Einzelhandel kennt: Es herrscht Ausverkauf. Wie die Agentur Skrin schreibt, hat der Autobauer General Motors, der in Russland mit den Marken Opel und Chevrolet stark vertreten war und dessen Russlandgeschäft über Opel Europa von Rüsselsheim aus gesteuert wird, die Rabatte auf die verfügbaren Volumenmodelle erheblich ausgeweitet. So gibt es für den Opel Mokka nun mindestens 6.400 Euro Rabatt nach zuvor 5.200 Euro. Der Astra GTC wird mit einem Nachlass von knapp 5.600 Euro feil geboten (zuvor: 4.950 Euro) und beim Zafira winkt den Schnäppchenjägern ein Rabatt von knapp 8.800 Euro nach zuvor 6.900 Euro. In ähnlichem Ausmaß verramscht werden die Chevrolet-Modelle Aveo und Orlando. Bereits vor einigen Monaten hatte der Hersteller die Preise seiner Volumenmodelle um durchschnittlich 25 Prozent gesenkt.

GM hatte früh im Jahr angekündigt, sich mit seinen Volumenmodellen aus Russland zurück zu ziehen. Lediglich Luxus- und Premiumautos wie Camaro, Corvette und Cadillac werde man weiter anbieten, dazu großkalibrige SUV wie den Tahoe. Diese Autos werden aber alle importiert. Das Werk St. Petersburg befindet sich in der Abwicklung.

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Frank Volk