Toyota Produktion

Die Produktion in allen japanischen Toyota-Werken läuft wieder. Bild: Toyota

Das geht aus einem Bericht von Kyodo News hervor. Demnach hat der japanische OEM bereits am 6. Mai die Produktion in allen betroffenen Werken wieder starten können. Laut Daten des Analyse-Instituts IHS Automotive waren insgesamt 26 Produktionslinien des VW-Konkurrenten vom Produktionsstopp betroffen.

Grund für den Produktionsausfall war das schwere Erdbeben in der Stadt Kumamoto in der Präfektur Kyushu. Zulieferer Aisin Seiki betreibt dort gleich drei Standorte. Zwei davon wurden von den Schockwellen des Erdbebens so hart getroffen, dass eine Produktion nicht mehr möglich war. Eigentlich produziert Aisin Seiki dort Teile für Karosserie und Antriebsstrang verschiedener Toyota-Modelle. Da Toyota wie auch andere Autobauer keine großen Lagerbestände vorhält, standen auch beim OEM in einigen Werken die Bänder still. Als Notfallmaßnahme hat Aisin Seiki Werkzeuge, Produktionsmaschinen und anderes Equipment in ein anderes Werk in Japan verlagert, das nicht vom Erdbeben betroffen war.

Infolge des Produktionsstopps kalkuliert IHS Automotive mit einem Produktionsausfall von gut 94.000 Einheiten. Den gilt es nun aufzuholen. So habe Toyota bereits Sonderschichten geplant. Laut IHS-Analyse kann der Japan-OEM das verlorene Volumen im besten Fall bis Oktober dieses Jahres aufholen. Im schlechtesten Fall könne es aber noch bis Januar 2017 dauern.