Automobilzulieferer Bosch

Ein Zweimilliarden-Förderprogramm soll es den Automobilzulieferern erleichtern, trotz Corona in Innovationen zu investieren. Bild: Bosch

| von Roswitha Maier

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat Eckpunkte für ein Milliardenprogramm vorgelegt, mit dem Autozulieferer beim Strukturwandel unterstützt werden sollen. Das Programm soll nach Informationen der dpa die Transformation beschleunigen, die Innovationskraft stärken und die Nutzung von Daten voranbringen. Im Wirtschaftsministerium geht man davon aus, dass es zum 1. Januar 2021 in Kraft treten kann. Die Eckpunkte gehen nun in die Ressortabstimmung. Für das Vorhaben sollen bis 2024 insgesamt zwei Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden.

Das Programm der Bundesregierung soll nach dpa-Informationen auf drei Säulen stehen. Es sollen Investitionen in neue Anlagen, in die Industrie 4.0 und den Umweltschutz gefördert werden. "Die Umstellung auf neue Produkte, insbesondere in der E-Mobilität, erfordert eine Anpassung der Produktion", heißt es. Raschere Innovationszyklen und der Kostendruck würden flexiblere Produktionsanlagen erfordern. Zudem geht es um Erforschung und Entwicklung von Innovationen wie neue Antriebe – etwa mittels "Innovationsclustern".

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