Seit dem Marktstart 2012 stieg der Mokka in immer größere Höhen. Mit seinen knackigen Maßen (4,28 Meter Länge) und der hohen Sitzposition traf der Kompakt-SUV exakt den Zeitgeist. Das zeigen auch die über 500.000 Bestellungen, die ihn europaweit zu einem der beliebtesten seiner Klasse machen. Doch immer mehr Konkurrenten – wie beispielsweise Citroën, Toyota, Seat und Suzuki – drängen ins boomende Segment und wollen dem Rüsselsheimer Bestseller Marktanteile abgraben. Deswegen rüsten die Opelaner ihr Kompakt-SUV auf.

So soll sich die Neuauflage des in Spanien gefertigten SUVs vor allem dank verfeinertem Interieur und einem Infotainmentsystem der neuesten Generation vom Wettbewerb abheben. Opel hat sich die Fahnen geschrieben, eines der bestvernetzten SUVs im Markt zu haben. Zudem gibt es auch für die Motorenpalette ein Update. Nach der kürzlich eingeführten Flüsterdiesel-Generation mit 1,6 Litern Hubraum wird für den Mokka X zusätzlich zu den bisherigen Benzinern auch ein neuer 1,4"Liter-Benzindirekteinspritzer zur Verfügung stehen. Diese Motorvariante gibt es in Verbindung mit einer Sechsstufen-Wandlerautomatik und adaptivem Allradantrieb.

Doch nicht nur am 4×4-System tüftelten die Rüsselsheimer Ingenieure. Da Lichttechnik ein immer wichtigeres Verkaufsargument wird, legten die die Entwickler auch hier Hand an. Das neue AFL-LED-System passt den Lichtstrahl automatisch der Fahrsituation an und garantiert die bestmögliche Ausleuchtung der Strecke. Zum Repertoire zählen neun unterschiedliche Lichtfunktionen, darunter Stadtlicht, Landstraßenlicht, Kurven- und Abbiegelicht, der Tourist-Modus für die Reise nach England zum Wechseln von Rechts- auf Linksverkehr sowie eine Einpark- und eine Stopp-Funktion. Letztere aktiviert beispielsweise beim Ampel-Stopp den Energiesparmodus.

Laut einer ersten Analyse der Branchenbeobachter von IHS Automotive dürfte Mokka-X-Rezept den europäischen SUV-Kunden schmecken. So sollen die Verkäufe des Rüsselheim-SUVs weiter anziehen. Dabei ist schon die jetzige Absatz-Performance ziemlich beachtlich. So ist der Mokka – nach dem Renault Captur – das am zweitbesten verkaufte B-Segment-SUV in Europa. 18,5 Prozent Marktanteil hat sich der Mokka erkämpft.

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Gabriel Pankow