Dürr Lackierroboter

Trotz eines gesunkenen Umsatzes ist der deutsche Anlagenbauer Dürr auf dem besten Weg zu einem weiteren Rekordjahr. - Bild: Dürr

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte von 29,6 Millionen auf 36,0 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich blieben 22,7 Millionen Euro, nach 17,2 Millionen Euro vor einem Jahr.

Während der Umsatz von 562,4 Millionen Euro etwas stärker als gedacht auf 542,5 Millionen Euro schrumpfte, blieb der Auftragseingang stabil. “Vor allem der chinesische Markt entwickelte sich mit einem Anteil von über 40 Prozent am Auftragseingang sehr gut. Auch in Brasilien investiert die Automobilindustrie verstärkt in zusätzliche Produktionskapazitäten”, sagte Vorstandschef Ralf Dieter.

Nach Bestwerten bei Umsatz (2,4 Milliarden Euro) und Ergebnis (111,4 Millionen Euro) im vergangenen Jahr, stehen für 2013 bei stabiler Konjunktur weiterhin Erlöse zwischen 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro auf dem Prognosezettel. Die EBIT-Marge soll nach 7,4 Prozent im vergangenen Jahr zwischen 7,0 und 7,5 Prozent herauskommen.

Der Maschinen- und Anlagenbauer hat sich mit dem China-Geschäft ein starkes Standbein verschafft: Mehr als 40 Prozent der Bestellungen gingen im Auftaktquartal aus dem Reich der Mitte ein. Dort sind die Wettbewerber nicht so stark vertreten wie Dürr. Damit umschifft der Konzern derzeit die Konjunkturflaute in Europa.

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dpa/Guido Kruschke