Volkswagen Wolfsburg

Die in dem Vergleichsentwurf mit den US-Justizbehörden vorgesehenen Strafzahlungen belasten den Volkswagen-Konzern und seine noch Dachgesellschaft noch stärker als bislang vorgesehen. Bild: Volkswagen

Wegen ihrer Beteiligung an Volkswagen dürften die finanziellen Folgen auf das Konzernergebnis für das Geschäftsjahr 2016 drücken, wie die Porsche Automobil Holding SE am Dienstag (10. Januar) in Stuttgart mitteilte. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt. Für 2016 hat die Porsche SE bisher ein Nachsteuer-Ergebnis zwischen 1,4 und 2,4 Milliarden Euro erwartet. Eine Unterschreitung könne "nicht ausgeschlossen werden", hieß es.

Zuvor war bekanntgeworden, dass Volkswagen im Abgasskandal vor einer weiteren Einigung mit US-Behörden steht. In Verhandlungen mit dem US-Justizministerium sieht ein Vergleichsentwurf Strafzahlungen in Höhe von rund 4,3 Milliarden Dollar vor, wie VW mitteilte.

Die Porsche SE hält rund 51 Prozent an der Volkswagen AG. Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche AG wiederum ist eine VW-Tochter. Die Struktur ist Ergebnis der Übernahmeschlacht zwischen VW und Porsche 2008/09.