Andy Palmer mit Aston-Martin-Investoren

Bild von höchster Symbolkraft für Andy Palmer: Bei der Präsentation des DBX in Genf gesellten sich auch Repräsentanten der wichtigsten Investoren (rechts außen) zur Crew. Bild: M.Earey/Aston Martin

Erfrischend offen äußerte sich Palmer zu seinen Erwartungen, Plänen und warum er seinen Top-Job beim Autokonzern Renault-Nissan gegen das Wagnis Aston Martin eingetauscht hat. Die Führung einer britischen Marke bezeichnete er als einen Jungendtraum.

Dass er sich diesen erfüllt hat, hat viel einem deutschen Hersteller zu tun: “Ohne die Partnerschaft mit Daimler hätte ich den Posten bei Aston Martin wahrscheinlich nicht angenommen”. Die Daimler-Tochter AMG beliefert Aston Martin mit hochmodernen V8-Motoren sowie der elektronischen Architektur. Im Gegenzug erhielt Daimler einen 5-Prozent-Anteil an der Sport- und Luxuswagenmarke. Für Palmer war das – neben dem Bekenntnis der Großinvestoren ? ein entscheidender Faktor, den Top-Job bei der angeschlagenen Marke zu übernehmen. Der von Palmer entwickelte “2nd Century Plan” sieht die Erneuerung der gesamten Sportwagenpalette vor, sowie die Belebung der Luxusmarke Lagonda.

Eine wichtige Rolle kommt dem in Genf vorgestellten Crossover DBX zu. Dieser soll 2018/19 als rein elektrisches Fahrzeug an den Markt kommen. Palmer hat sechs Jahre Zeit, Aston Martin auf nachhaltigen Erfolg zu trimmen. Sein Ziel ist, die Marke als unabhängigen Hersteller zu bewahren ? mit Daimler als Wunschpartner.

aston-martin-chef-palmer-ohne-daimler-ein-fall-fuer-die-intensivstation_122523_2.jpg Das Interview mit Andy Palmer finden Sie hier!

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Frank Volk