Der Aston Martin DB10 – Star des nächsten Bond – soll einen starken Fingerzeig auf die

Der Aston Martin DB10 – Star des nächsten Bond – soll einen starken Fingerzeig auf die künftige Designlinie der britischen Marke geben. Um die Erneuerung der Modellpalette zu finanzieren, will der Kult-Autobauer jetzt wohl frisches Geld am Kapitalmarkt einsammeln. Bild: Aston Martin

Aston Martin hat einen großen Namen aus der Vergangenheit, aber ein Problem in der Gegenwart. Die Modellpalette gilt als angejahrt, ebenso die von den Briten verwendete Motorentechnik. Letzteres Problem will man über die vereinbarte Kooperation mit Mercedes AMG lösen. Zur Ausweitung und Erneuerung der bestehenden Modellpalette will der neuen Aston-Martin-Chef Andy Palmer nun offenbar am Kapitalmarkt aktiv werden. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wolle der Luxus- und Sportwagenhersteller so rund 150 Millionen Euro einsammeln. Ob die Mittel über Anleihen oder eventuell eine Erhöhung des Grundkapitals aufgebracht werden soll, sei noch nicht bekannt. In jedem Fall wolle man sich zunächst an den bestehenden Investorenkreis wenden.

Aston Martin will seinen Fahrzeugabsatz auf 10.000 Einheiten erhöhen. Dazu braucht es nach Einschätzung von IHS Automotive neben einer Erneureung der Kernmodelle DB9 und Vantage auch eine Ausweitung der Modellpalette etwa um ein Crossover-Fahrzeug, eine Luxus-Limousine und Hybrid-Modelle. Branchenkenner erwarten, dass die Briten dazu einiges auf dem kommenden Autosalon im Frühjahr 2015 in Genf zeigen werden. Einen ersten Fingerzeig auf die Designzukunft gibt es im nächsten James Bond, wo der DB 10 Auto-Star des Kino-Blockbusters wird. Der 24. Bond kommt Anfang November 2015 in die Kinos.

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Frank Volk