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Bringen in Zukunft mazedonische Werker das Aston Martin Emblem am geplanten Crossover-Modell an. Bild: Aston Martin

Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich dabei sowohl auf einen Insider bei der britischen Sportwagenmarke, als auch auf Regierungskreise des Balkanstaates. Schon seit einiger Zeit kursieren Berichte, dass Aston Martin auf der Suche nach einem zweiten Fertigungsstandort ist. 19 potentielle Regionen standen anfangs auf der Liste. Als die vielversprechendsten galten bislang zwei Orte in Großbritannien, Alabama (USA) sowie der Nahe Osten.

Mazedonien war eigentlich schon aus dem Rennen. Doch nun soll die mazedonische Regierung ihre Offerte verbessert haben. Reuters zitiert einen nicht namentlich genannten Regierungsvertreter mit den Worten: “Wir haben ein gutes Angebot vorgelegt.” Die Experten von IHS Automotive halten es allerdings für wenig realistisch, dass Mazedonien tatsächlich den Zuschlag für das Crossover-Werk erhält. Schließlich sei in dem Land noch keine ausreichende Zulieferer-Struktur vorhanden. Ohnehin könne es noch gut fünf Jahre dauern bis ein neues Aston-Martin-Werk – egal in welchem Land – in Betrieb geht, so die Prognose der IHS-Analysten.

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Gabriel Pankow