Die Standortsuche für eine neues Aston Martin-Werk, in dem dann das Crossover-Modell DBX gebaut

Die Standortsuche für eine neues Aston Martin-Werk, in dem dann das Crossover-Modell DBX gebaut werden soll, konzentriert sich immerstärker auf Alabama. Bild: W. Gröger-Meier

Gegenüber Automotive News sagte Palmer, dass bei der Suche nach einem Produktionsstandort Alabama “die wahrscheinlichste Wahl” sei und man dort die Zahl potenzieller Locations weiter eingeengt habe. Alabama war von Anfang an oben auf der Favoritenliste für das erste Werk der britischen Sport- und Luxuswagen-Marke außerhalb Großbritanniens. Der besondere Charme dort für die Briten ist die Nähe zum Daimler-Werk in Tuscaloosa. Die Schwaben sind mit 5 Prozent an Aston Martin beteiligt, dafür erhalten die Briten Motorentechnologie von der Mercedes High-Performance-Sparte AMG.

Im neuen Werk in Alabama will Aston den neuen Crossover DBX bauen. Dabei könnte die räumliche Nähe zum Daimler-Werk in Tuscaloosa hilfreich sein, das der Autobauer zu einer Art Kompetenzzentrum für seine SUV-Modelle gemacht hat. Nordamerika ist neben China potenzieller Hauptmarkt des für 2018/2019 geplanten DBX.

Eine endgültige Entscheidung über den Standort ist aber noch nicht gefallen, wie Palmer betonte. Ausgeschlossen ist derzeit nur eine Fertigung in China. Zum einen müsste dort erst ein Joint-Venture mit einem lokalen Partner gegründet werden, zum anderen würde es schwierig werden, das Crossover-Modell aus China in andere Märkte zu exportieren. Zwei neue Standorte kommen für den Chef der Briten-Marke nicht in Frage.

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fv