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Im Kampf um Schadenersatz im VW-Abgas-Skandal ziehen nach Bayern nun weitere Bundesländer vor Gericht. Die Begründung: Der Autobauer habe gegen Mitteilungspflichten verstoßen. Bild: ks

| von Andreas Karius

"Es spricht derzeit einiges dafür, dass VW Insiderinformationen zu manipulierten Abgaswerten nicht unverzüglich veröffentlich hat", teilte das Finanzministerium am Freitag in Stuttgart mit. Das Land hielt bei Bekanntwerden der Diesel-Affäre in zwei Sondervermögen aus einem sogenannten Versorgungsfonds und einer Versorgungsrücklage insgesamt rund 64.600 Aktien des Autobauers.

Um eine mögliche Verjährungsfrist nicht verstreichen zu lassen, wird das Land für den Versorgungsfonds nun Klage vor dem zuständigen Landgericht Braunschweig erheben." Einer ersten Berechnung nach könnte sich die Schadenshöhe nach Angaben des Ministeriums auf etwa 400 000 Euro belaufen.

Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) hatte unmittelbar zuvor erklärt, sein Land habe durch den Wertverlust der VW-Aktie rund 3,9 Millionen Euro verloren und wolle ebenfalls in den kommenden Tagen Klage beim Landgericht Braunschweig einreichen.

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