Der e-tron, die Audi-Vision der künftigen Elektromobilität, entsteht am Standort Neckarsulm: Die

Der e-tron, die Audi-Vision der künftigen Elektromobilität, entsteht am Standort Neckarsulm: Die quattro GmbH wird in Kürze die ersten e-tron-Modelle, technisch angelehnt an den Audi R8, in einer Manufaktur aufbauen.Ende 2012 gehen die ersten rein elektrischen Audi aus einer Kleinserie auf die Straße.

Standort Neckarsulm profitiert von seinen Kompetenzen im Leicht- und Kleinserienbau: Der Manufakturbetrieb der quattro GmbH sei laut Konzern das ideale Arbeitsumfeld, um den Ende 2012 startenden Audi-Elektrosportwagen auf die Straße zu bringen.  Der e-tron, die Audi-Vision der künftigen Elektromobilität, entsteht am Standort Neckarsulm: Die quattro GmbH wird in Kürze die ersten e-tron-Modelle, technisch angelehnt an den Audi R8, in einer Manufaktur aufbauen.Ende 2012 gehen die ersten rein elektrischen Audi aus einer Kleinserie auf die Straße.

Der Standort Neckarsulm hat bereits in der Vergangenheit eine wichtige Rolle als technischer Wegbereiter für das Unternehmen gespielt. Die Entwicklung des TDI-Motors oder das Audi Space Frame-Konzept ASF zählen zu den Pionierleistungen der Marke Audi, die ihre Wurzeln am Standort Neckarsulm haben.

„Mit dem Bau des e-tron spricht Audi dem Standort Neckarsulm auch künftig wieder eine wichtige Rolle zu“, betont Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG.

Der Hochleistungssportwagen e-tron markiere den Aufbruch in die elektrische Mobilität der Zukunft. „So wie der Name quattro zum Synonym für den Allradantrieb geworden ist, soll e-tron der Markenname von Audi für E-Mobilität werden“, erläutert der Audi-Chef.

Die quattro GmbH besitzt eine hohe Kompetenz im Bereich der Kleinserien- und Sportwagenfertigung. Aktuell stellt sie ihr Können mit der erfolgreichen Produktion des Hochleistungssportwagens R8 und des Rennwagens R8 LMS für den Kundensporteinsatz unter Beweis. „Wir haben uns als Hersteller exklusiver Fahrzeuge in Kleinserie einen Namen gemacht. Wir sind stolz darauf, diese Kompetenz mit dem Audi e-tron weiter ausbauen zu können“, freut sich Werner Frowein, Geschäftsführer der quattro GmbH.

Die Mitarbeiter, welche die ersten Exemplare des elektrisch angetriebenen Hochleistungssportwagens bauen werden, sind startklar. Sie wurden in speziellen Qualifizierungsmaßnahmen geschult und gezielt auf das Arbeiten an Fahrzeugen mit Elektroantrieb vorbereitet. „Diese Mitarbeiter sind im besten Sinne des Wortes unsere ‚Pioniere’ in der Produktion von Elektroautomobilen. Sie sammeln die Kompetenz auf dem Feld der E-Mobilität, die wir später von der Kleinserien- auf die Großserienfertigung übertragen werden. Dass dies ein Weg ist, der perfekt funktioniert, haben wir bereits bei der Audi Space Frame-Technologie eindrucksvoll bewiesen“, verdeutlicht Frank Dreves, Vorstand Produktion der AUDI AG.

Audi verfolgt beim e-tron zahlreiche innovative Ansätze. „Wir erstellen bei der elektrischen Mobilität ein Konzept ohne Kompromisse“, erklärt Michael Dick, Vorstand für Technische Entwicklung der AUDI AG.

Der e-tron, den Audi auf der IAA 2009 in Frankfurt am Main präsentiert hat, verfügt über vier Elektromotoren, die zusammen 230 kW (313 PS) abgeben. Sie katapultieren den Zweisitzer in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter auf 200 km/h Spitze. Der Lithium-Ionen-Akku stellt 42,4 kWh nutzbare Energie bereit, genug für rund 250 Kilometer Reichweite. Ein Ladezyklus mit Starkstrom dauert zirka 2,5 Stunden; unterwegs wird beim Bremsen Energie zurückgewonnen.

„Mit dem Audi e-tron betreten wir auf vielen Technikfeldern Neuland. Auf anderen Gebieten profitieren wir von unserem ganz speziellen Know-how“, erklärt Jochen Wagner, Projektleiter des Audi R8. „Der e-tron weist gewisse Anklänge an den R8 auf, unter anderem beim Audi Space Frame-Konzept der Karosserie.“

Beim Leichtbau hat sich Audi eigenen Angaben zufolge einen entscheidenden Vorsprung vor dem Wettbewerb erarbeitet. Der Leichtbau spielt bereits heute – und in der Zukunft noch mehr – eine entscheidende Rolle für innovativen Automobilbau. Schon im R8 GT steckt konsequenter Leichtbau; intelligente Konzepte reduzieren sein Gewicht gegenüber dem Serienmodell um etwa 100 Kilogramm. Die Heckklappe beispielsweise entsteht als selbsttragende Konstruktion komplett aus Kohlefaser-Verbundmaterial (CFK). Sie spart etwa 6,6 Kilogramm Gewicht.

Am Standort Neckarsulm, der in der Vergangenheit immer wieder eine wichtige Rolle als technischer Wegbereiter für Audi gespielt hat, sind die Entwicklung für TDI- und FSI-Aggregate sowie das Audi-Leichtbauzentrum angesiedelt.