Betriebsversammlung Audi

Von links nach rechts: Thomas Sigi (Vorstand Personal- und Sozialwesen), Peter Mosch (Gesamtbetriebsratsvorsitzender), Rupert Stadler (Vorsitzender des Vorstands), Jörg Schlagbauer (IG Metall Vertrauenskörperleiter Ingolstadt) und Max Wäcker (Stellvertretender Betriebsratsvorsitzender Ingolstadt) auf der Betriebsversammlung in Ingolstadt. Bild: Audi

Auf der Betriebsversammlung im Ingolstädter Audi-Werk präsentierte Gesamtbetriebsratsvorsitzender Peter Mosch den Fahrplan des Betriebsrats für die Zukunft. Mosch gab dabei eine neue Bestmarke für das Stammwerk bekannt: Mit rund 40.000 Arbeitnehmern habe die Beschäftigung einen historischen Höchststand erreicht und werde auch 2015 weiter wachsen.

Rund die Hälfte aller Beschäftigten der internationalen Audi-Familie arbeitet in Ingolstadt. “Wir Betriebsräte setzen uns stets dafür ein, dass unser weltweites Wachstum auch neue Arbeitsplätze in den heimischen Werken schafft. Allein im Ingolstädter Stammwerk ist die Belegschaft so in den vergangenen vier Jahren um 7.000 Kollegen gewachsen. Und auch im kommenden Jahr stellen wir weiter ein”, sagte Mosch.

Zusätzlich zum Ziel der sicheren Beschäftigung hat der Audi-Betriebsrat in den kommenden Jahren die Themen Industrie 4.0 und CO2-Grenzwerte im Fokus. Die fortschreitende Digitalisierung der Produktion beeinflusse das Arbeitsumfeld vieler Arbeitnehmer. “Industrie 4.0 muss das Arbeitsleben erleichtern und die Beschäftigung flexibler gestalten. Wir haben dafür entsprechende Fachausschüsse geschaffen. Für uns ist wichtig: Der Mensch muss weiterhin das System steuern. Das System darf auf keinen Fall den Menschen steuern”, so Mosch weiter.

Betriebsrat und IG Metall arbeiteten intensiv beim Thema CO2-Grenzwerte zusammen. “Uns liegt am Herzen, neue Technologien zu fördern und damit die Umwelt zu schonen. Wir machen uns daher für eine ausgewogene EU-Klimapolitik stark, die neben der Reduzierung des CO2-Ausstoßes auch gleichermaßen die Beschäftigung berücksichtigt”, erklärte Mosch.

Audi-Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler bedankte sich in seiner Rede bei den Mitarbeitern für ihr Engagement und ihre Loyalität: “Bis Jahresende werden wir bei den Auslieferungen die 1,7 Millionen-Marke erreichen ? das ist eine enorme Leistung, besonders vor dem Hintergrund der aktuell schwierigen Bedingungen in vielen Märkten”, so Stadler. Dafür seien im Jahr 2014 am Standort Ingolstadt 72 Sonderschichten geleistet worden. Außerdem fahre Audi das größte Investitionsprogramm in der Geschichte des Unternehmens: Von 2014 bis 2018 will die Marke mit den Vier Ringen 22 Milliarden Euro in neue Modelle und Technologien sowie in das weltweite Produktionsnetzwerk investieren. Mit Blick auf das neue Jahr versprach Stadler seiner Mannschaft: “Wir starten die nächste Zündstufe unserer Modelloffensive. Es kommt viel Neues und wir denken vieles neu.”

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Audi/ks