Audi E-Tron

Zum E-Tron plant Audi eine Reihe von Sport-Varianten. Deren höhere Leistung und Fahrdynamik soll die Kunden ansprechen. Bild: Tobias Sagmeister

| von Stefan Grundhoff

Der Audi E-Tron und der E-Tron Sportback werden als Startmodelle ab April in einer sportlicheren S-Variante angeboten. Diese werden drei Elektromotoren haben und denselben 95-Kilowattstunden-Akku wie die E-Tron-55-Version verwenden. Die maximale Leistung wird jedoch auf 369 kW / 501 PS gesteigert. Die zusätzliche Leistung verringert die Zeit für die Beschleunigung von 0 bis 100 km/h um 1,2 Sekunden auf 4,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit erhöht sich von 200 auf 209 km/h.

Der hintere Motor der Standardmodelle wird für die „S“-Modelle auf die Vorderachse verlegt während die Hinterachse einen eigenständigen Motor an jedem Rad erhält. Somit existiert zwischen linkem und rechtem Hinterrad keinerlei Verbindung. Ein Sportdifferenzial oder eine Quersperre kann derartig viel Drehmomentunterschied weder so schnell, noch in einem derart breiten Bereich verschieben. Wenn beim Beschleunigen ein Hinterrad auf einem Fahrbahnbelag mit niedrigem Reibwert wie Eis oder losem Untergrund steht, kann das elektrische Torque Vectoring das Moment zwischen den beiden Motoren in Sekundenbruchteilen ebenso präzise wie schnell verteilen. Der vordere Elektromotor arbeitet ohnehin nur dann, wenn Untergrund und Fahrdynamik es erfordern, um den Verbrauch zu reduzieren.