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Audi sieht sich 2018 in einem Übergangsjahr, in dem zahlreiche Modellwechsel belasten, 2019 sollen diese dann "volles Momentum" entfalten, so Audi-Chef Rupert Stadler. Bild: Audi

Damit wird sich der Abstand zur Nummer eins weiter vergrößern: Vergangenes Jahr hat der Stuttgarter Konzern rund 400.000 mehr Autos verkauft als Audi. Audi-Chef Rupert Stadler bezeichnet 2018 als "ein Jahr des Übergangs und des Aufbruchs" in dem zahlreiche Modellwechsel belasteten. "Dieses Jahr haben wir (...) ein komplexes Aus- und Anlaufszenario zu managen, ab 2019 entfalten die neuen Modelle volles Momentum", gibt sich der Manager optimistisch.

Etwas besser sieht der Ausblick für dieses Jahr mit Blick auf die Finanzkennzahlen aus: Audi rechnet mit einem leicht höheren Umsatz. Die operative Marge sieht das Ingolstädter Unternehmen weiterhin in der Bandbreite von 8 bis 10 Prozent. Die Forschungs- und Entwicklungskosten sollen leicht über der angepeilten Quote von 6,0 bis 6,5 Prozent vom Umsatz liegen.

Im vergangenen Jahr steigerte Audi, wie bereits am Dienstag der Volkswagen-Konzern mitgeteilt hat, den Umsatz leicht um 1,4 Prozent auf 60,13 Milliarden Euro, das operative Ergebnis kletterte um 4,4 Prozent auf 5,06 Milliarden Euro. Die operative Marge stieg leicht auf 8,4 Prozent nach 8,2 Prozent im Vorjahr. Die Auslieferungen stiegen nur marginal um 0,6 Prozent auf 1,88 Millionen Autos, was auf schwache China-Verkäufe im ersten Halbjahr wegen eines Streits mit lokalen Händlern zurückzuführen war.

Mercedes-Benz hatte die Verkäufe vergangenes Jahr deutlich auf knapp 2,3 Millionen Fahrzeuge gesteigert und damit BMW erneut auf Platz zwei und Audi auf Platz drei verwiesen. BMW wird seinen Ausblick für dieses Jahr kommende Woche vorlegen.

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