Audi Q7

Audi fährt Mercedes - trotz eines Zuwachs bei den Verkaufszahlen - hinterher. Bild: Audi

| von Gabriel Pankow

In Europa entschieden sich im Mai insgesamt rund 76.000 Kunden für einen Audi, das sind 9,7 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Während Großbritannien (+2,8% auf 14.020 Autos) eine moderate Steigerung meldete, stachen unter den großen Märkten vor allem Deutschland (+13,4% auf 28.031 Autos) und Spanien (+20,2% auf 4.860 Autos) hervor.

Eher mager sind die Zuwächse für Audi in den USA. 18.728 abgesetzte Autos bedeuten einen Zuwachs von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Ein Grund dafür: Der Mai des vergangenen Jahres zählte zwei Verkaufstage mehr. Etwas besser sieht es in China aus. In der Volksrepublik stiegen die Verkäufe im vergangenen Monat um 5,5 Prozent auf 50.002 Einheiten.

Wichtige Wachstumstreiber waren für die VW-Tochter im vergangenen Monat der neue A4 (+16,2% auf rund 31.000 Autos)  sowie der neue Q7 (+79,6% auf rund 9.050 Autos). Auch der Q3 lag mit rund 19.700 verkauften Exemplaren und einem Zuwachs von 19,7 Prozent deutlich im Plus. Das alles reicht allerdings nicht, um mit der aktuellen Absatz-Performance von Mercedes-Benz mitzuhalten. Denn die Stuttgarter konnten mit einem weltweiten Plus von 12,9 Prozent ihren Mai-Absatz auf rund 170.000 Einheiten pushen.