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Bei der Rendite liegt Audi zwar nach wir vor um Längen vor der Kernmarke VW, dennoch belastet der Renditschwund bei der Premium-Tochter Audi. Bild: Audi

Bei Europas größtem Autobauer Volkswagen drückt neben der Kernmarke auch die Tochter Audi erneut auf die Profitabilität. Der Ingolstädter Autobauer erzielte im zweiten Quartal eine operative Gewinnmarge (Ebit) von 8,7 Prozent nach 9,8 Prozent vor einem Jahr, wie Volkswagen am Donnerstag (28. Juli) in Wolfsburg mitteilte. Die Ertragsperle Porsche legte im Jahresvergleich deutlich von 16,2 auf 16,8 Prozent zu.

Bei der von der Diesel-Krise besonders getroffenen Marke VW blieben vom Umsatz 2,9 Prozent als operativer Gewinn hängen. Vor einem Jahr waren es 3,3 Prozent gewesen.  Die Hausmarke um Golf und Passat erreichte im zweiten Quartal des laufenden Jahres 808 Millionen Euro Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit).

Zwar liegt dieser Wert klar unter den 914 Millionen Euro aus dem zweiten Viertel des Vorjahres. Jedoch war das Startquartal für die Kernmarke unter dem Druck der Abgas-Affäre mit nur 73 Millionen Euro Ebit noch weit enttäuschender verlaufen. Im Schlussquartal 2015 hatte VW-Pkw sogar Verluste gemacht. Auf Halbjahressicht spielte VW-Pkw dank des soliden zweiten Quartals 881 Millionen Euro ein. Im Vergleich mit der ersten Hälfte des Vorjahres sind das aber 38 Prozent Einbruch. Die Kernmarke fährt ein Sparprogramm, die Kosten sind auf dem Prüfstand.