Gleichzeitig verbesserte sich das operative Ergebnis deutlich überproportional um 93,8 Prozent auf

Gleichzeitig verbesserte sich das operative Ergebnis deutlich überproportional um 93,8 Prozent auf 2,3 (2009: 1,2) Milliarden Euro – ein neuer Bestwert in der Unternehmensgeschichte, wie es aus dem Konzern heißt. Selbst gegenüber dem Rekordjahr 2008 mit einem operativen Ergebnis von 2,1 Milliarden Euro bedeutet das ein Plus von 10,3 Prozent.

„Wir erwarten aufgrund der Auftragslage ein starkes 4. Quartal und für das Gesamtjahr ein Spitzenergebnis”, ist Audi-Chef Rupert Stadler sich sicher.  Die Ingolstädter Volkswagen-Tochter erzielte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit 26,0 (2009: 21,7) Milliarden Euro ein Umsatzplus von 19,9 Prozent. Für 2010 rechnet der Konzern derzeit wieder mit über einer Million Fahrzeug-Auslieferungen an Kunden. Gleichzeitig verbesserte sich das operative Ergebnis deutlich überproportional um 93,8 Prozent auf 2,3 (2009: 1,2) Milliarden Euro – ein neuer Bestwert in der Unternehmensgeschichte, wie es aus dem Konzern heißt. Selbst gegenüber dem Rekordjahr 2008 mit einem operativen Ergebnis von 2,1 Milliarden Euro bedeutet das ein Plus von 10,3 Prozent.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte der Audi-Konzern von der weltweit anziehenden Nachfrage deutlich profitieren. So erhöhte die Marke mit den vier Ringen die Auslieferungen in den ersten drei Quartalen auf den neuen Rekordwert von 829.307 (704.976) Automobilen. Das entspricht einem Wachstum von 17,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Q3 auf Rekordniveau

Im dritten Quartal stiegen die Auslieferungen der Marke Audi an Kunden um 14,7 Prozent auf 274.421 (239.172) Automobile. Der Umsatz erhöhte sich überproportional zu den Fahrzeugverkäufen um 17,7 Prozent auf 8,4 (7,2) Milliarden Euro. Damit steigerte das Unternehmen sein operatives Ergebnis gegenüber dem Krisenjahr 2009 um 169,3 Prozent auf  940 (348) Millionen Euro. Im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2008 mit einem operativen Ergebnis im dritten Quartal von 760 Millionen Euro bedeutet das einen Ergebnisanstieg um 23,7 Prozent.

„Das Rekordergebnis zeigt die weltweite Attraktivität unserer Marke und bestätigt unseren nachhaltigen und profitablen Wachstumspfad“, sagt Axel Strotbek, Vorstand Finanz und Organisation der Audi AG. „Unsere weltweiten Auftragseingänge liegen deutlich über den Erwartungen und wir rechnen mit einer hohen Auslastung bis in das Jahr 2011 hinein“, erläutert der Finanzchef.

Mit seinen margenstarken Oberklassewagen ist Audi ein wesentlicher Ertragsbringer im Volkswagen-Konzern: Fast die Hälfte des operativen Gewinns von Europas größtem Autohersteller in den ersten neun Monaten von insgesamt 4,8 Milliarden Euro wurden in Ingolstadt erwirtschaftet. Im dritten Quartal lag die operative Marge von Audi sogar im zweistelligen Bereich bei über elf Prozent. Im Vergleich: Volumenhersteller müssen sich oft schon mit Renditen im niedrigen einstelligen Prozentbereich zufrieden geben.Die Marke Audi erwartet in diesem Jahr rund 1.080.000 Auslieferungen an die Kunden. Im Jahr 2015 will das Unternehmen 1,5 Millionen Automobile weltweit verkaufen. Wachsen will Audi vor allem in der Oberklasse, also bei Modellen oberhalb des A6, aber auch mit dem neu eingeführten Kleinwagen A1. 2009 waren die Verkaufszahlen angesichts der Wirtschaftskrise auf knapp 950.000 Wagen geschrumpft, nachdem 2008 erstmals in der Unternehmensgeschichte die eine-Million-Marke geknackt worden war.

Um dieses Wachstum abzusichern, erweitert der Konzern derzeit seine Kapazitäten. In den kommenden drei Jahren investiert das Unternehmen 900 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts GyÅr zum vollständigen Automobilwerk und schafft dort 1.800 neue Arbeitsplätze. Von 2013 an sollen in GyÅr 125.000 Autos pro Jahr vom Band rollen, neben den Modellen TT, TT Roadster und A3 Cabriolet ein weiteres Derivat des A3.

Der Audi-Konzern bleibt auch auf Jahressicht zuversichtlich: „Wir erwarten aufgrund der Auftragslage ein starkes 4. Quartal und für das Gesamtjahr ein Spitzenergebnis“, sagt Audi-Chef Rupert Stadler. „Neben dem anhaltend starken Wachstum in China kommt uns auch die deutlich gestiegene Nachfrage in den USA zugute“, ergänzt Strotbek.