Baufortschritt des Audi-A3-Karosseriebau am Standort Ingolstadt: Großprojekt neue Halle - auf zwei

Baufortschritt des Audi-A3-Karosseriebau am Standort Ingolstadt: Großprojekt neue Halle - auf zwei Fertigungsebenen werden rund 800 Mitarbeiter beschäftigt sein und über 700 Roboter zum Einsatz kommen. Die Ingolstädter investieren mehr als 300 Millionen Euro in den Bau; geplanter SOP ist Mitte 2011. - Bild: Audi

Knapp acht Monate nach dem ersten Spatenstich haben die Bauarbeiten am neuen A3-Karosseriebau in Ingolstadt ein Etappenziel genommen: Im Beisein von Audi-Produktionsvorstand Frank Dreves und  Gesamtbetriebsrats-Chef Peter Mosch erfolgte jetzt das Richtfest auf dem Nordgelände des Audi-Standorts. Von den über 300 Millionen Euro investierten Mitteln sind zwei Drittel für die Anlagentechnik reserviert. In der neuen Produktionshalle sollen die ersten A3-Karosserien Mitte 2011 gebaut werden. Einige Monate später beginnt dann die Serienproduktion des Audi A3 im neuen Karosseriebau.

„Mit dem neuen A3-Karosseriebau setzen wir im Norden des Werksgeländes ein wichtiges Zeichen“, betont Dreves. „Durch diese Investition schaffen wir die nötigen Produktionskapazitäten, um unseren Wachstumskurs fortzusetzen. Und wir stärken damit nachhaltig den Automobilstandort Ingolstadt.“

Die 30 Meter hohe Werkhalle ist mit einer Länge von 219 Metern und einer Breite von 134 Metern ist für Audi ein Großprojekt. Auf einer Gesamtfläche von zirka 50.000 Quadratmetern werden dort künftig die Karosserien des Audi A3 gebaut. Auf zwei Fertigungsebenen werden dabei rund 800 Mitarbeiter beschäftigt sein und über 700 Roboter zum Einsatz kommen.

Der Karosseriebau wird künftig mit Energie aus dem Fernwärmeverbund Ingolstadt versorgt. So kann Audi unter anderem die Abwärme aus der Müllverwertungsanlage Ingolstadt und der Raffinerie Petroplus zum Heizen der Halle nutzen.