Modell der E-Maschine des Audi Q7 e-tron quattro

Aufrüsten auf Elektromobilität: Hier zu sehen ist das Modell der E-Maschine des Audi Q7 e-tron quattro mit den Komponenten Gehäuse, Strator und Rotor. Bild: Audi

Gesamtbetriebsratschef Peter Mosch begrüßte das als Schritt zur Zukunftssicherung, forderte aber rasch konkrete Modellzusagen: "Spätestens Ende dieses Jahres will die Mannschaft hier Ergebnisse sehen."

Audi hatte im Juni angekündigt, seine beiden ersten Elektro-Modelle in Brüssel zu bauen. In Ingolstadt und Neckarsulm arbeiten rund 60.000 Beschäftigte für die VW-Tochter. Mosch sagte, die Forderungen des Betriebsrats hätten endlich gefruchtet: "Die Audi-Stammwerke werden für die E-Mobilität eingerüstet." Im August hatte Audi vier neue Vorstände für Produktion, Finanzen, Personal und Vertrieb berufen.

Betriebsrat Jörg Schlagbauer sagte, die Arbeitnehmervertretung erwarte bald klare Zusagen für eine Beschäftigungsgarantie über 2020 hinaus, die Auslastung des Werks Ingolstadt sowie den Erhalt und Ausbau der technischen Entwicklung dort.

20 Elektromodelle bis 2025

Einwicklungsvorstand Peter Mertens sagte vor rund 7.000 Mitarbeitern auf der Betriebsversammlung: "Noch vor 2025 werden wir bei Audi mehr als 20 elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen. Rund ein Dutzend Modelle wird rein elektrisch unterwegs sein." Die andere Hälfte seien Plug-in-Hybride. Mosch betonte, in Ingolstadt müssten weiterhin Autos mit konventionellen Antrieben gebaut werden: "Nur so kann eine nachhaltige Auslastung des Werks garantiert werden."