Audi Logo

Audi verzeichnete von Januar bis Mai weltweit 5,9 Prozent weniger Auslieferungen als noch im gleichen Zeitraum 2016. Bild: Audi

Die Ingolstädter haben im Mai rund 159.600 Automobile an Kunden übergeben, das waren 2,8 Prozent weniger als im Vergleichsmonat 2016. Für die ersten fünf Monate des Jahres entsprechen rund 738.300 Auslieferungen einem Minus von 5,9 Prozent weltweit.

In China, inklusive Hongkong, zeigte sich ein Absatzrückgang im Mai um 4 Prozent auf 48.012 Fahrzeuge. Audi verwies darauf, dass hier die mittlerweile erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen zur künftigen Zusammenarbeit noch auf die Verkäufe gedrückt habe. Die angestrebte umfassende Vereinbarung wurde in der zweiten Monatshälfte geschlossen und Audi hatte die Streitpunkte mit seinen Händlern in China beigelegt. Die im Rahmen der geplanten Kooperation mit dem lokalen Autohersteller Saic Motor auf den Markt kommenden Fahrzeuge sollen über das bestehende Vertriebsnetz vermarktet werden. Die Händler hatten sich aus Sorge um ihren Absatz und Unklarheiten über die künftige Strategie bislang gegen die Audi-Pläne gewehrt. Der Konflikt hatte mit dazu beigetragen, dass die Audi-Absatzzahlen in China seit Jahresbeginn drastisch gesunken waren.

In Westeuropa stiegen die Audi-Verkäufe seit Jahresbeginn leicht um 1,0 Prozent auf rund 357.750 Automobile. Im vergangenen Monat lag der Absatz mit rund 71.500 Einheiten um 0,9 Prozent über dem Vergleichswert 2016. Über alle Modelle erreicht der Audi-Absatz in Deutschland seit Januar einen neuen Bestwert mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 139.297 Autos. Den Mai schloss Audi in Deutschland mit 28.118 Einheiten ab, das war ein leichtes Wachstum von 0,3 Prozent.

Wachstumsimpulse gingen für Audi in Westeuropa zuletzt vor allem von Frankreich (Plus 7,6 Prozent) und den südeuropäischen Kernmärkten aus: In Italien legte die Marke um weitere 5,5 Prozent auf 5.826 Kunden im Mai zu. In den USA konnte sich Audi im vergangenen Monat trotz des rückläufigen Gesamtmarkts erneut steigern, die Auslieferungen erhöhten sich um 2,5 Prozent auf 19.197 Autos. Zu den substanziellen Zuwächsen seit dem Jahreswechsel (Plus 6,5 Prozent) trägt laut Audi wesentlich der Erfolg des Audi Q7 bei: Der Oberklasse-SUV beschleunigte auf seinem größten Absatzmarkt im Mai weiter deutlich und verzeichnet seit Januar ein Plus von 12,3 Prozent auf 13.618 US-Kunden.