Luca de Meo

Luca de Meo: "Audi baut seinen Abstand zu den Mitwettbewerbern und seine Marktführerschaft in China deutlich aus." - Bild: VW

Der Ingolstädter Premiumautobauer Audi hat 2012 in China erstmals mehr als 400.000 Autos in einem Jahr verkauft – im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Plus von knapp 30 Prozent.

Damit bleibt die Volkswagen-Tochter im Reich der Mitte weiter die Nummer eins der Oberklassehersteller vor den Rivalen BMW und Mercedes.

Insgesamt verkauften die Ingolstädter in China 405.838 Fahrzeuge, das ist ein Zuwachs von fast 30 Prozent, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Das Ziel, 2012 auch weltweit einen neuen Absatzrekord einzufahren, hatte Audi bereits im November erreicht und bis dahin gut 1,34 Millionen Autos abgesetzt, 30 000 mehr als 2011.

Die kompletten Absatzzahlen inklusive Dezember will Audi – wie der Konkurrent BMW – an diesem Donnerstag bekanntgeben.

Ingolstädter haben in China noch viel vor

Auch das Händlernetz wurde im vergangenen Jahr landesweit deutlich ausgebaut. So wuchs die Zahl der Standorte um 60 auf rund 290 Betriebe in mehr als 130 Städten ? mehr als eine Neueröffnung pro Woche.

Der Premiumautobauer blickt zuversichtlich ins Jubiläumsjahr 2013. Das Unternehmen wird in diesem Jahr gemeinsam mit dem Joint Venture-Partner FAW “25 Jahre Audi in China” feiern. Zudem stehen weitere Markteinführungen an, wie die des lokal produzierten Audi Q3. Ende des Jahres startet die Automobilfertigung am neuen Standort in Foshan/Südchina.

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dpa/Audi/Guido Kruschke