Audis Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch stellt auf Baureihenverantwortliche um

Audis Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch stellt auf Baureihenverantwortliche um. Bild: Audi

Zu Jahresbeginn hat die Marke Volkswagen ihre Fahrzeugentwicklung neu organisiert. VW-Markenchef Herbert Diess installierte vier Baureihen­gruppen: Small, Compact, Mid- und Fullsize sowie e-Mobility und vier Baureihenleiter. Zu jeder Baureihe sind mehrere Modelle zugeordnet.

Auch bei Audi ist die Neuaufstellung nach Baureihen beschlossene Sache. „Die Baureihenorganisation wird auch bei Audi eingeführt“, bestätigte Audi’s Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch am Dienstag anlässlich der internationalen Testfahrten des Audi SQ7 TDI. „Wir sind auch schon in der Umsetzungsphase: Die Baureihen sind definiert, die Projektleiter benannt und wir werden die neue Struktur zum 1. Juli ans Netz bringen“, so Knirsch.

 

Es gab in Ingolstadt zwar schon Baureihenverantwortliche in ähnlicher Funktion - doch diese hatten nicht annähernd die gleiche Stellung inne, wie es künftig geplant ist. Ab sofort verantwortet der Baureihenleiter eine ganze Modellgruppe von der Entwicklung bis zu Produktion und steht überwacht auch den angesetzten Kostenrahmen.

Die vier neuen Verantwortlichen für die Baureihen:

Jens Rückert untersteht künftig die Quer-Baureihe A0 und A; dazu zählen A1, A3, Q2, Q3 und der TT.

Stefan Ambrosy verantwortet die B-Baureihen; das sind A4 und A5, sowie der Q5.

Peter Fromm wird die C-/D-Baureihe vorantreiben: A6, A7 und A8.

Fred Schulze kümmert sich um die SUV Baureihe Q7 und Batterie-Antriebe.

Volkswagen’s Baureihenleiter für den Tiguan und die künftigen Golfmodelle, Karlheinz Hell, erklärte gegenüber AUTOMOBIL PRODUKTION dass die Baureihenleiter künftig wesentlich unternehmerischer wirken sollen. Das ist auch in Ingolstadt erwünscht.

Im Zuge der Umstrukturierung wird auch intern umgezogen. Die Baureihenleiter sollen schließlich mit ihren jeweiligen Team-Mitarbeitern zusammensitzen. Auch die interne Prozeßkette soll – gänz ähnlich wie bei Volkswagen – intern komplett überdacht werden.