Audi Ingolstadt

Audi Ingolstadt: Bei einem eintägigen Vorort-Termin des KBA in Ingolstadt sollen die Abläufe bei dem Hersteller gesamthaft geprüft werden. Bild: Audi

| von Andreas Karius

Neben der Überarbeitung der Software für manipulierte Dieselmotoren geht es vor allem um die verbesserten internen Prüfprozesse bei Audi, auf deren Basis die Gesamtbetriebserlaubnis für die Audi-Modelle erteilt wird, wie die VW-Tochter mitteilte. Bei dem eintägigen Vorort-Termin in Ingolstadt sollen die Abläufe gesamthaft geprüft werden. Bislang hatte Audi dem KBA seine Ergebnisse bei verschiedenen Terminen einzeln vorgestellt.

"Wir stehen permanent im Austausch mit den Zulassungsbehörden und informieren dabei kontinuierlich über die Ergebnisse der systematischen Prüfung unserer Dieselmotoren", sagte der für die Aufarbeitung des Dieselskandals zuständige Einkaufsvorstand Bernd Martens.

Das neue Abgas- und Verbrauchsprüfverfahren WLTP und die parallele systematische Prüfung der Motorsteuerungssoftware stellen für Autokonzerne eine große Herausforderung dar. Hersteller wie VW und Porsche kündigten bereits Produktionsverzögerungen an. Die neuen Prüfstandards sollen besser zeigen, welche Abgase Autos im Alltagsbetrieb tatsächlich in die Luft blasen und wie hoch der Verbrauch ist. Die Hersteller müssen die neuen Testverfahren für alle Modelle bis zum 1. September umsetzen.

Mit der Gesamtbetriebserlaubnis bestätigt das KBA Autoherstellern, dass ein geprüftes Modell den gültigen Vorschriften entspricht und für den Betrieb auf öffentlichen Straßen zugelassen werden darf.

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