Der A3 trug mit einem Absatzplus von gut 42 Prozent zum Verkaufserfolg von Audi im Mai bei. Bild:

Der A3 trug mit einem Absatzplus von gut 42 Prozent zum Verkaufserfolg von Audi im Mai bei. Bild: Audi

Insbesondere der A3 (+42,9%), der Q3 (+20,8%) und der A6 (+9,7) trugen zum Verkaufserfolg bei. „Im Mai haben uns vor allem die USA mit einem Plus von rund einem Viertel weiter vorangebracht“, erklärt Luca de Meo, Vorstandsmitglied bei Audi. So verkaufte Audi insgesamt 16.601 Autos auf dem amerikanischen Markt im letzten Monat.

Neben der im April erfolgreich in den Markt gestarteten A3 Limousine, punkteten vor allem die Oberklasse-Modelle A6, A7 und Q7. Allein für den A6 kletterte der Absatz um 21,7 Prozent auf 2.151 Autos.

Der Europa-Absatz für den A4 legte im Mai um 6,1 Prozent auf rund 11.850 Autos zu, für den A6 um 4,8 Prozent auf rund 8.250. In Europa insgesamt übertraf Audi mit rund 69.300 Verkäufen den Mai 2013 um 5,8 Prozent, das kumulierte Plus liegt damit bei 7,0 Prozent. Unter den großen europäischen Märkten meldeten Belgien (+25,1% auf 3.157 Autos) und Großbritannien (+13,0 Prozent auf 13.511 Autos) zweistellige Wachstumsraten

Vor allem die “ultra”-Modelle stärken das Europa-Geschäft. Allein in Deutschland entfällt derzeit rund jede dritte Bestellung für einen A6 auf die verbrauchsärmste Variante der Baureihe. Bis Ende des Jahres wird Audi insgesamt rund 30 Modellvarianten mit dem Namenszusatz ultra anbieten. Allerdings nur in Europa.

In Deutschland verzeichnete neben dem A4 und A6 auch der A1 Zuwächse: Mit dem Ende April gestarteten sportlichen S1 stieg die Nachfrage um 23,3 Prozent auf 2.643 Automobile. Über alle Modelle hinweg erhöhte sich der Absatz von Audi auf dem heimischen Markt zuletzt um 5,3 Prozent auf 24.535 Einheiten. Seit Januar weist die Bilanz ein Plus von 10,1 Prozent auf 116.496 Fahrzeuge aus.

In China hat Audi zum ersten Mal nach nur fünf Monaten die Marke von 200.000 Auslieferungen übertroffen. Mit einer Steigerung um 14,3 Prozent auf 48.174 Verkäufe im Mai beläuft sich der kumulierte Absatz seit Januar auf 217.910 Automobile. Das sind 18,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2013.

In Russland gab der Absatz allerdings nach, nämlich um gut vier Prozent auf 3020 verkaufte Fahrzeuge.

Konkurrent Daimler will seine Verkaufszahlen am Freitag bekanntgeben, BMW will sich kommende Woche anschließen.

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Gabriel Pankow