Audi vor BMW und Mercedes 1

Bei den Kernmarken Audi, BMW und Mercedes hat die Marke mit den vier Ringen in den ersten beiden Monaten 2010 mit insgesamt 153.700 ausgelieferten Einheiten einen Vorsprung vor BMW mit 148.112 Autos und den Trägern des Sterns mit 139.100 Karossen.

Als Markengruppe bleibt weiterhin BMW mit Mini und Rolly-Royce vor Audi und Mercedes-Benz Cars (Mercedes, Smart, Maybach). In den ersten zwei Monaten kamen die Münchener auf 173.911 Einheiten, die Ingolstädter auf 153.700 und die Stuttgarter auf 151.200 Autos.

Im Februar 2010 konnten alle drei Premiummarken deutlich zulegen: BMW verkaufte mit knapp 92.000 Autos rund 14 Prozent mehr, Audi mit 75.900 Einheiten um beinahe 20 Prozent. Mercedes mit Smart erzielten ein Wachstum von fast neun Prozent auf 78.700 Autos.

Die Marken-Gruppen im Überblick:

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Die BMW Group hat ihren Absatz im Februar erneut deutlich gesteigert. Insgesamt wurden 91.758 BMW, MINI und Rolls-Royce Automobile an Kunden ausgeliefert (Vj. 80.474), was einem Zuwachs von 14,0 Prozent entspricht. Per Februar liegt der entsprechende Wert bei 173.911 Einheiten und damit um 15,3 Prozent über Vorjahr (150.893).

“Nach dem deutlichen Anstieg im Januar haben wir auch im Februar ein kräftiges Absatzplus verbucht. Im abgelaufenen Monat sind wir insbesondere in Asien, aber auch in vielen Märkten Europas, Afrikas und in Amerika gewachsen. Auf wichtigen Absatzmärkten wie etwa den USA gibt es erfreuliche Anzeichen für eine allmähliche Erholung der Automobilkonjunktur”, sagte Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG für Vertrieb und Marketing. Fast alle Märkte zeigten einen deutlichen Aufwärtstrend. So war die Marke BMW im Februar laut Unternehmensangaben Segmentführer in den USA und erzielte einen Zuwachs von 16,3 Prozent. In Deutschland konnte die BMW Group mit einem Plus von 6,8 Prozent gegen den rückläufigen Markttrend wachsen. In China verkaufte das Unternehmen im Berichtsmonat 96,7 Prozent mehr Fahrzeuge.

Audi hat im Februar rund 75.900 Automobile weltweit abgesetzt. Damit stiegen die Verkaufszahlen um 19,9 Prozent im Vergleich zum Februar 2009. Über die ersten zwei Monate lag der Absatz der Ingolstädter 28,7 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums. “Wir werden ein starkes erstes Quartal einfahren, vor allem dank unserer führenden Marktposition in China und Westeuropa”, kommentierte Peter Schwarzenbauer, Audi-Vorstand für Marketing und Vertrieb, die Absatzentwicklung. Aber auch in den USA entwickele sich die Marke sehr gut.

15.108 chinesische Kunden wählten im Februar einen Audi (+61,7 Prozent); kumuliert lagen die Verkaufszahlen im Markt 85,9 Prozent über denen von 2009. In den USA stieg der Absatz von Audi im Februar um 33,6 Prozent auf 6.216 Autos, kumuliert ein Plus von 35,7 Prozent. Damit verbesserte die Marke mit den vier Ringen eigenen Angaben zufolge ihre Position im Markt weiter: Der Anteil am Premiummarkt (IHG) wuchs über die ersten beiden Monate um 1,5 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent

In Westeuropa bleibt Audi über die ersten beiden Monate die erfolgreichste Premiummarke, heißt es aus Ingolstadt. Im Februar stieg der Absatz um 6,0 Prozent auf 43.127 Autos. Von Januar bis Februar lagen die Verkaufszahlen damit 12,1 Prozent über dem Vorjahr.

Mercedes-Benz konnte im Februar nach eigenen Aussagen an den Schwung der letzten Monate anknüpfen: 72.100 (i.V. 63.600) Fahrzeuge wurden verkauft, ein Absatzplus von 13 Prozent. Insgesamt stiegen die Auslieferungen damit seit Jahresbeginn um 18 Prozent.

“Mit diesen Verkäufen schaffen wir die Grundlage für einen starken Absatz im ersten Quartal und für den Ausbau unserer Marktposition im Gesamtjahr. Auftrieb gibt uns eine wettbewerbsfähige Produktpalette – allen voran die neuen E-Klasse Modelle – und unser Wachstum in wichtigen Regionen wie China und den USA”, meint dazu Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb & Marketing.

In China lagen die Verkäufe von Mercedes-Benz im Februar erneut auf Rekordniveau: 7.300 (i.V. 3.000) Pkw wurden verkauft – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Dr. Joachim Schmidt: „Keine andere Premiummarke legte in China so stark zu. Für 2010 peilen wir einen Absatz von über 100.000 Einheiten an.“  Auch in  Australien (plus 46 Prozent), Südkorea (plus 177 Prozent), Südafrika (plus 18 Prozent), der Türkei (plus 63 Prozent) und Brasilien (plus 23 Prozent) gewann Mercedes-Benz im Februar an Fahrt.

In den USA konnte Mercedes-Benz vergangenen Monat den Absatz um fünf Prozent auf 14.900 (i.V. 14.200) Einheiten steigern und ist seit Jahresbeginn Marktführer unter den deutschen Premiummarken. In Kanada stieg der Absatz um 30 Prozent auf das Rekordniveau von 1.800 (i.V. 1.400) Einheiten.

In Westeuropa (ohne Deutschland) wurden im Februar 12 Prozent mehr Fahrzeuge mit Stern ausgeliefert als im Jahr zuvor  – insgesamt 18.000  (i.V. 16.000). Dazu trugen hohe Wachstumsraten in den volumenstarken Märkten Großbritannien (plus 48 Prozent), Frankreich (plus 13 Prozent) und Spanien (plus 49 Prozent) bei. In Deutschland gewann Mercedes-Benz im Februar Marktanteile mit der Auslieferung von 15.000 (i.V. 15.900) Fahrzeugen (minus sechs Prozent).