Rupert Stadler Audi breit

Rupert Stadler: Der derzeitige Absatzboom in der Branche wird weiter gehen. dafür brauchen wir Personal. - Bild: Audi

Das sagte Audi-Chef Rupert Stadler auf der Autokonferenz der Wirtschaftszeitung “Handelsblatt” am heutigen Donnerstag. „Bis Ende des Jahrzehnts wird die Zahl unserer Beschäftigen von 60.000 auf rund 70.000 steigen“, sagte Audi-Chef Rupert Stadler am Donnerstag auf der Autokonferenz des Handelsblatts am Münchner Flughafen.

Die Volkswagen-Tochter will bis 2015 über elf Milliarden Euro investieren, um zum Beispiel die Erforschung von Elektroantrieben und Leichtbau weiter voranzutreiben.

Absatzboom wird unvermindert anhalten

Der derzeitige Absatzboom in der Branche wird nach Stadlers Einschätzung weiter gehen, unter anderem wegen der Erschließung neuer Märkte unter anderem in den Schwellenländern. Der weltweite Automarkt, auf dem derzeit etwa 60 Millionen Fahrzeuge pro Jahr verkauft werden, werde in den kommenden 15 Jahren um rund 60 Prozent auf 85 bis 90 Fahrzeuge wachsen. Das Premiumsegment wird dabei überproportional wachsen.

Ziel: Premiummarke Nummer eins

Stadler setzt der Belegschaft in der Strategie 2020 das Ziel, den Ingolstädter Autobauer zur deutlichen Premiummarke Nummer eins zu machen. Der Audi-Chef will das Unternehmen unter anderem bei Innovationen, Qualität, Kundenservice und umweltfreundlichen Antrieben zum weltweit führenden Autohersteller formen. Beim Absatz wird jedoch voraussichtlich BMW vorn bleiben.

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