Eberspächer

Die Geschäfte laufen wieder gut: Der Autozulieferer ist dank der weltweit guten Autokonjunktur 2010 in die Gewinnzone zurückgekehrt. - Bild: Eberspächer

Auch der Umsatz legte kräftig zu, wie das Unternehmen am Dienstag in Esslingen mitteilte. In der Abgastechnik habe man vor allem von der gestiegenen Nachfrage nach Premiumfahrzeugen sowie dem hohen Export deutscher Hersteller profitiert. Grundlage der positiven Entwicklung waren neben der konjunkturellen Erholung das erhebliche Neugeschäft und die Ausrichtung auf strategisch wichtige Wachstumsmärkte. Für 2011 erwartet das Management eine Fortsetzung des Aufwärtstrends und ein weiteres Plus beim Umsatz.

2010 hat Eberspächer mit durchschnittlich 5.637 Mitarbeitern einen Umsatz von 1.934 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind 44 Prozent mehr als im Vorjahr beziehungsweise 36 Prozent nach Abzug durchlaufender Posten. „Im Vergleich zu anderen Unternehmen unserer Branche liegt der Umsatzzuwachs der Eberspächer-Gruppe deutlich über dem Durchschnitt“, betont der geschäftsführende Gesellschafter Heinrich Baumann. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 34 Millionen Euro – nach einem Verlust von 63 Millionen Euro im Vorjahr.

Für das laufende Jahr erwartet der Geschäftsführer einen Umsatz von circa 2,5 Milliarden Euro und ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe. In den kommenden drei bis fünf Jahren geht Baumann von einem überdurchschnittlichen Wachstum mit jährlich zweistelligen Zuwachsraten aus: „Wir haben unser Kerngeschäft in Europa gestärkt und durch Investitionen und Akquisitionen die Basis für signifikantes Wachstum und eine profitable Entwicklung in den kommenden Jahren gelegt.“

dpa/Eberspächer/Guido Kruschke