Tesla_Autopilot_Sammelklage

Im Streit um das Autopilot-System will sich Tesla mit Klägern gütlich einigen. Diese werfen dem System vor, dass es gefährlich und unbrauchbar sei und fordern Entschädigung. Bild: Tesla

Zur Entschädigung der von Model S und Model X-Besitzern will der Autobauer einen Fonds mit rund fünf Millionen US-Dollar ausstatten. Hinter der Gesamtsumme steht ein bislang sehr bescheidenes Abfindungsangebot. So sollen die Fahrzeugbesitzer laut Automotive News zwischen 20 und 280 US-Dollar erhalten – das Upgrade für das Autopilot-Systems in den Jahren 2016 und 2017 hatte pro Wagen 5.000 US-Dollar gekostet.

Nach Angaben von Tesla hätte man seit der Einführung der zweiten Generation von Autopilot-Hardware im Oktober 2016 weitere Softwareupdates durchgeführt, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Autopilot-Funktionalität geführt hätten. In der Klage wurde behauptet, dass die automatische Notbremsung, die Seitenkollisionswarnungen und das automatische Fernlicht bei Model S und Model X nicht einwandfrei funktionierten und dass das System allgemein unsicher gewesen sei.

Zudem, klagen Verbraucherschutzverbände, werde durch die Bezeichnung „Autopilot“ ein Leistungsversprechen abgegeben, das in den Praxis nicht gehalten werde. Tatsächlich handle es sich um ein Level-2-System mit hochentwickelten Assistenzsystemen. Kein anderer Hersteller der Welt suggeriere bei einem solchen System, dass damit autonom Fahrsituationen bewältigt werden können. Das sei bei Tesla alleine durch die Namensgebung der Fall.

 Der nun von Tesla vorgelegte Vergleich muss noch von einem US-Bezirksgericht genehmigt werden.

  • Nio ES8

    Nio will den ES8 Mitte des nächsten Jahres auf den Markt bringen. Bild: press-inform / Gomoll

  • Nio-Gründer William Li

    "Wir haben die Finanzmittel für die nächsten fünf Jahre", stellt Nio-Gründer William Li klar. Bild: press-inform / Gomoll

  • Nio setzt auf ein Batteriewechselsystem

    Nio setzt auf ein Batteriewechselsystem. Bild: press-inform / Gomoll

  • Borgward Isabella

    Echtes Lebenszeichen: Borgward Isabella Concept. Bild: press-inform

  • Borgward BX 7

    Der Borgward BX 7 verkauft sich bestenfalls mittelprächtig. Bild: press-inform / Sommer

  • Traditionelles Borgward-Modell

    Mit den traditionellen Borgward-Modellen hat die Neuauflage nur wenig zu tun. Bild: Marcel Sommer

  • Byton Concept CES 2018

    Hightech-SUV für jedermann: Byton Concept CES 2018. Bild: Byton

  • Byton Concept

    Beim Byton Concept ist der riesige flache Bildschirm auffällig. Bild: Byton

  • Byton Concept Innenraum

    Der Innenraum des Byton Konzeptautos ist sehr geräumig. Bild: Byton

  • Faraday Future 91

    Das Faraday Future 91 wurde im Rahmen der CES in Las Vegas vorgestellt. Bild: press-inform / Faraday Future

  • Faraday Future-Gründer Jia Yueting

    Faraday Future-Gründer Jia Yueting (links) bleibt optimistisch, dass sein Unternehmen nicht pleite geht. Bild: press-inform / Faraday Future

  • Faraday Future FFZero01 Concept

    Beim Faraday Future FFZero01 Concept befindet sich die Batterie im Unterboden. Bild: press-inform / Faraday Future

  • Qoros

    Mit 51 Prozent der Anteile ist die Shenzhen Baoneng Investment Group Ltd bei Qoros der neue Herr im Haus. Bild: Marcel Sommer

  • Bei Qoros scheint die Finanzierung gesichert

    Bei Qoros scheint die Finanzierung gesichert. Bild: press-inform / Qoros

  • Tesla (Bild: Model S): Immer wieder Produktionsprobleme

    Auch beim Tesla (Bild: Model S) gibt es immer wieder Probleme mit der Produktion. Bild: Tesla