US Expressway Auto

Für die drei amerikanischen Autobauer und Toyota war der Januar ein weiterer Erfolgsmonat. - Bild: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET

Die US-Amerikaner bleiben auch im neuen Jahr in Autokauflaune – doch die deutschen Hersteller profitieren davon weniger als zuletzt.

Vor allem die US-Größen vermeldeten für den Januar durch die Bank höhere Verkäufe. Die Opel-Mutter General Motors und die Fiat-Tochter Chrysler wurden 16 Prozent mehr Wagen los, Ford sogar 22 Prozent mehr. Der japanische Weltmarktführer Toyota schnitt auf dem wichtigen Automarkt sogar 27 Prozent besser ab als im Vorjahresmonat.

Die Marktgrößen schlagen im Januar richtig zu

Die Verkäufe hätten die eigenen Erwartungen übertroffen, sagte Toyota-Manager Bill Fay am Freitag. Sein GM-Kollegen Kurt McNeil sprach von einem guten Start ins Jahr. Schon im vergangenen Jahr war der Gesamtmarkt um 13 Prozent auf 14,5 Millionen Stück gestiegen, während die Neuzulassungen in Europa um acht Prozent auf 12,1 Millionen Fahrzeuge schrumpften – der niedrigste Stand seit 1995.

VW und Audi legen weiter zu

Auch die Marke VW konnte in den USA weiter zulegen, wenngleich nicht mehr mit dem Schwung des vergangenen Jahres, als die Wolfsburger die Konkurrenz regelmäßig alt aussehen ließen. Nun musste VW bei seinem Verkaufsschlager Jetta sogar einen leichten Rückgang hinnehmen, während sich der größere Passat weiterhin bestens verkauft.

VW-Landeschef Jonathan Browning geht aber davon, dass die Marke im Gesamtjahr abermals über dem Branchenschnitt zulegen kann. Im vergangenen Jahr hatte VW ein sattes Plus von 35 Prozent eingefahren. Im Januar stiegen die VW-Verkäufe um sieben Prozent. Die Tochter Audi konnte acht Prozent mehr Fahrzeuge losschlagen. Beide verkaufen aber deutlich weniger Autos als die “Big Three” der US-Hersteller oder Toyota.

BMW mit minimalem Zuwachs

Auch BMW, im Dezember noch mit einem fulminanten Wachstum von 35 Prozent unterwegs, musste im Januar kleinere Brötchen backen. Der Konzern verkaufte nur gut zwei Prozent mehr Autos als vor einem Jahr. Dagegen konnte der Erzrivale Daimler den Schwung aus 2012 besser halten und legte um fast elf Prozent zu. Unaufhaltsam scheint unterdessen die Sportwagenschmiede Porsche zu sein: Nach ihrem Rekordjahr 2012 verkaufte die VW-Tochter im Januar satte 32 Prozent mehr Autos als vor einem Jahr.

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dpa/Guido Kruschke