Dietmar Bichler

Dietmar Bichler setzt auf verstärkte Aufträge der Autohersteller durch die steigende Modellvielfalt und die Entwicklung sparsamerer Antriebe. - Bild: Bertrandt

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 (31.12.) stieg ihre Zahl im Vorjahresvergleich um 1.099 auf 10.083 Beschäftigte – ein neuer Höchststand, wie die Bertrandt AG am Montag in Ehningen (Kreis Böblingen) mitteilte.

Wachstumstreiber waren Bertrandt zufolge neue Antriebstechnologien und eine zunehmende Modellvielfalt in der Branche. Die Erlöse legten um 14,5 Prozent auf 184,3 Millionen Euro zu. Unter dem Strich blieben 12,1 Millionen Euro (2011: 10,8 Millionen).

“Alle Autohersteller halten weiterhin an der Strategie fest, verstärkt in die Entwicklung neuer Antriebstechnologien zu investieren”, sagte Vorstandschef Bichler. Vor allem die exportorientierten deutschen Premiumautobauer investierten auch künftig stärker als die Massenhersteller in Forschung und Entwicklung, was dem Ingeniersdienstleister zugutekommt.

Bertrandt blickt zuversichtlich in die Zukunft

Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch. Es wird damit gerechnet, dass die Automobilhersteller an ihrer Strategie festhalten, weiter in neue Antriebssysteme zu investieren. Sofern die Konjunkturentwicklung nicht abfällt, erwartet der Autodienstleister deshalb für das laufende Geschäftsjahr eine weitere Steigerung bei Umsatz und Ergebnis.

Zu den größten Konkurrenten bei Entwicklungsdienstleistungen zählen Edag, Magna und MBtech.

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dpa/Handelsblatt/Guido Kruschke