Klaus Probst

Klaus Probst: "In der zweiten Jahreshälfte wirkte sich die konjunkturelle Abkühlung verschiedener Branchen negativ auf unser Geschäft aus." - Bild: Leoni

Der Anbieter von Kabeln und Kabelsystemen erzielte ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 235,8 Millionen Euro undlag damit knapp unter Vorjahresniveau. Mit 156 Millionen Euro habe das Konzernergebnis im Vorjahr auf dem Niveau von 2011 verharrt, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Nürnberg mit.

Dagegen erreichte der Umsatz mit 3,81 Milliarden Euro (plus drei Prozent) 2012 einen neuen Höchststand. Der Autozulieferer mit weltweit knapp 60.000 Beschäftigten (minus 2,2 Prozent) erwartet nach einem “Übergangsjahr 2013″ erst 2014 wieder einen Wachstumsschub.

Wachstumsschub erst wieder ab 2014

Die Nürnberger zeigen sich zuversichtlich, ab 2014 einen deutlichen Zuwachs von Umsatz und Ergebnis zu erreichen und im Jahr 2016 die Erlöse auf rund fünf Milliarden Euro zu steigern. Dabei wird sich die weitere Verschiebung des Geschäfts bemerkbar machen ? weg von Europa, hin zu den Emerging Markets und der NAFTA-Region. Der Anteil der BRIC-Staaten inklusive Südkorea sollte 2016 mindestens 20 Prozent vom Konzernumsatz ausmachen. Weiterhin gilt das Ziel, mittelfristig eine EBIT-Marge von sieben Prozent zu erzielen.

In diesem Jahr rechnet Vorstandschef Klaus Probst mit einem Umsatz von 3,7 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde von 235,8 Millionen Euro in 2012 auf rund 170 Millionen Euro sinken. Leoni beabsichtigt, wiederum eine Dividende von 1,50 Euro auszuschütten.

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dpa/Leoni/Guido Kruschke