Hildegard Müller VDA

Wenn staatliche Hilfen erst in drei oder vier Wochen greifen, dann tue sich beim ein oder anderen Betrieb genau in diesem Zeitraum ein Liquiditätsengpass auf, fürchtet VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Bild: VDA

| von Roswitha Maier

Wenn aber die Hilfen erst in drei oder vier Wochen greifen, dann tue sich beim ein oder anderen Betrieb genau in diesem Zeitraum ein Liquiditätsengpass auf, betonte Müller. Es sei daher zu überlegen, ob staatliche Stellen bei der Bearbeitung der Anträge und Umsetzung der Hilfsmaßnahmen "auf Kapazitäten der Privatwirtschaft und Dienstleister zurückgreifen sollten", erklärte die VDA-Chefin. So könne die Abwicklung der Hilfen beschleunigt werden.

Müller nannte die am Freitag vom Bundesrat beschlossenen Maßnahmen "zielführend und richtig". Demnach können nun große Firmen unter einen 600 Milliarden Euro umfassenden Schutzschirm schlüpfen und notfalls auch ganz oder zum Teil verstaatlicht werden. Für kleine Firmen und Selbstständige gibt es direkte Zuschüsse in Höhe von insgesamt 50 Milliarden Euro.

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