Warmwalzen von Aluminium bei Norsk Hydro in Neuss: Der Aluminium- und Stromerzeuger rechnet mit weiteren Verbesserungen am Markt. Bild: Norsk Hydro

Warmwalzen von Aluminium bei Norsk Hydro in Neuss

Der Aluminiumproduzent profitierte vor allem von der höheren Verarbeitung des Leichtmetalls in der Automobilindustrie und einer gestiegenen Nachfrage nach recyceltem Metall, wie das Unternehmen am Mittwoch in Oslo mitteilte. Der Umsatz legte zum Jahresauftakt um mehr als 13 Prozent auf 18,3 Milliarden norwegische Kronen (2,2 Mrd Euro) zu. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 462 Millionen Kronen – drei Viertel mehr als vor einem Jahr. An der Börse kam der unerwartet hohe Umsatz gut an, die Aktie legte am Vormittag mehr als zweieinhalb Prozent zu.

Der Aluminium- und Stromerzeuger rechnet mit weiteren Verbesserungen am Markt und plant derzeit Investitionen im Automobilsektor und im Metallrecycling. Hydro hatte bereits angekündigt, 130 Millionen Euro in die Karosserieblechproduktion in seinem Walzwerk im nordrhein-westfälischen Grevenbroich investieren zu wollen. Dadurch baut das Unternehmen die jährliche Kapazität in dieser Sparte auf 200.000 Tonnen aus.

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dpa-AFX / Andreas Karius