Eine Zapfsäule mit vier Hänen zum Tanken.

Nur 34 Prozent der deutschen Autokäufer waren E-Fuels vor der Umfrage bekannt - trotzdem halten sie 40 Prozent für zukunftsfähig.

| von Fabian Pertschy

Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Aus erneuerbaren Energien hergestellte synthetische Kraftstoffe können problemlos für die Betankung klassischer Benzin- oder Dieselmotoren genutzt werden und damit umgehend einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Zudem sind sie weltweit schnell und einfach einsetzbar, weil die bestehende Tankstelleninfrastruktur genutzt werden kann.

Auch wenn sich Fachleute hinsichtlich des Wirkungsgrades und der Effizienz nicht einig sind, ergibt das Stimmungsbild in Deutschland eine eindeutige Tendenz. Bei einer Umfrage der Nürnberger Marktforschung puls unter rund 1.000 Autokäufern zeigen 58 Prozent großes oder sehr großes Interesse an der Nutzung dieser Kraftstoffe. 40 Prozent bewerten E-Fuels sogar als zukunftsfähig oder sehr zukunftsfähig, obwohl sie nur 34 Prozent zuvor bekannt waren.

„Da laut unserer Studie synthetische Kraftstoffe vor allem bei Jüngeren hoch im Kurs stehen, könnte davon eine klimafreundliche Frischzellenkur für das Auto ausgehen“, kommentiert puls-Geschäftsführer Konrad Weßner die Ergebnisse. Die Begeisterung ließe sich seines Erachtens noch steigern, indem die Bekanntheit durch gezielte Aufklärungsarbeit erhöht wird.

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