Erholung auf niedrigem Niveau statt kräftigem Aufwärtstrend: Auch die EU-Sorgenkinder Frankreich

Erholung auf niedrigem Niveau statt kräftigem Aufwärtstrend: Auch die EU-Sorgenkinder Frankreich und Italien waren im Januar bei den Absatzzahlen im Plus. - Bild: mirpic - Fotolia.com

Die Marktexperten von IHS Automotive werten das im Januar erzielte Absatzplus als weiteres Zeichen für eine generelle Markterholung in Westeuropa. Von einem Aufwärtstrend mochte IHS-Analyst Ian Flechter nicht sprechen, viel mehr handle es sich um eine Erholung auf schwachem Niveau. Dabei könnte der Januar den Trend für das gesamte Jahr vorgeben.

England und Deutschland als Zugpferde

Ein Absatzplus verzeichneten im Januar auch die notorischen EU-Sorgenkinder Frankreich (+ 0,4 Prozent), Italien (+2,6 Prozent) und Spanien (+7,7 Prozent). Die großen Zugpferede in Westeuropa sind weiterhin Deutschland (+ 7,2 Prozent) und England (+7,6 Prozent).

Vor allem in den kleineren EU-Ländern gab es teils spektakuläre Ausschläge bei den Absatzzahlen. So legte der portugiesische Markt um satte 31,8 Prozent zu. So imposant die Prozente, so kläglich die dahinter stehende Gesamtzahl: Im Januar wurden in Portugal 9.255 Neufahrzeuge zugelassen. Ebenfalls prozentual sehr deutlich im Plus: Irland (+29,1 Prozent), Finnland (+23.8 Prozent) und Schweden (+18.8 Prozent). Die Verliererliste führt Österreich (-13,3 Prozent) vor Norwegen (-7.1 Prozent) an. Insgesamt wurden im Januar in Westeuropa 858.586 Autos neu zugelassen.

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Frank Volk