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Die Autoindustrie befinde sich in einer Umbruchphase, so Daimler-Entwicklungschef Källenius. Einige der technologischen Neuerungen wie das autonome Fahren brächten für Kunden aufregende Möglichkeiten - erforderten aber auch riesigen Aufwand und sehr hohe Investitionen. Bild: Daimler

Die Autobauer Daimler und BMW wollen ihre geplante Partnerschaft beim autonomen Fahren in den kommenden Monaten ausarbeiten. „Was wir in den ersten Monaten tun müssen, ist uns zusammenzusetzen und festzulegen, was wir technisch erreichen wollen“, sagte Daimler-Entwicklungschef Öla Källenius am Mittwoch (6. März 2019) auf dem Genfer Autosalon.

Derzeit bildeten sich dafür auf beiden Seiten Teams. BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich sprach von zunächst drei oder vier Monaten der detaillierten Ausarbeitung.

Eine gemeinsame Zentrale für das Projekt soll laut Källenius nicht entstehen, denn mit dem Wechsel von Personal würde man Zeit verlieren. Nach den ersten Monaten sollen dann weitere Partner dazu stoßen können, so der angehende Daimler-Konzernchef. „Wir sind in Kontakt mit unserer breiten Zuliefererbasis“, sagte der Manager. Die Stuttgarter bringen nach Angaben von Källenius „Hunderte von Leuten“ in die Kooperation ein, BMW-Manager Fröhlich sprach von aktuell 1.300 Mitarbeitern auf seiner Seite.

Die Autoindustrie befinde sich in einer Umbruchphase, sagte Källenius. Einige der technologischen Neuerungen wie das autonome Fahren brächten für Kunden aufregende Möglichkeiten - erforderten aber auch riesigen Aufwand und sehr hohe Investitionen. „Firmen, die versuchen, allein zu überleben, werden Probleme haben“, sagte Fröhlich.