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Die internationalen Großevents machen Mut – Asien gibt weiterhin den Ton an.

Gerade die Premiumhersteller hatten im abgelaufenen Jahr 2010 sehr gut lachen. Die internationalen Verkäufe stiegen in den strahlend blauen Autohimmel und Quartalsergebnisse ließen die Vorstände durchweg frohlocken. Doch der Hauptgrund für die gute Stimmung und lachende Geschäftsbücher ist in erster Linie die große Autonachfrage in China, den USA und dem mittleren Osten. In Zentraleuropa und speziell Deutschland ist der Markt nach trägen Jahren immer noch nicht recht angesprungen. Das soll sich 2011 ändern – auch ohne eine Blendgranate wie die Abwrackprämie.

Genug neue Fahrzeuge, die Lust auf das Thema Auto machen, sind 2011 da. Ford Focus, Audi A6, BMW 1er / 3er, Mercedes ML, B-Klasse oder die neue kleine VW-Familie dürften die strahlenden Zugpferde sein. Einer der wichtigsten Stimmungsmesser ist direkt am Jahresanfang die NAIAS in Detroit. Hier wollen nicht nur Amerikaner und Koreaner, sondern insbesondere die deutschen Hersteller die Muskeln spielen lassen.

Auch für die Japaner dürfte es 2011 spannend werden. Sie sollten nach Jahren der automobilen Nippon-Lethargie endlich wieder aus ihrer kaum nachvollziehbaren Schockstarre erwachen. Ende des Jahres 2011 haben sie mit der Tokio Motorshow wieder die zweijährliche Leistungsschau im eigenen Lande. So eine peinliche Vorstellung wie im Herbst 2009 käme einer Kapitulation gleich. Noch wichtiger als die Automesse in Tokio sind jedoch die Großevents in Genf (März), Frankfurt (September) und besonders Shanghai (April). Die Chinesen lassen mehr denn je ihre Muskeln spielen und veranstalten ihre Vorzeigemesse parallel zur aufstrebenden Motorshow in New York im April.

Es sieht so aus, als würden die amerikanischen Autohersteller in 2011 so langsam wieder auf die Reifen kommen. Ford blickt besonders mit dem neuen Weltauto Focus hoffnungsvoll ins neue Jahr und auch General Motors scheint das schwerste hinter sich gelassen zu haben. Stochern im Nebel ist nach wie vor bei Chrysler angesagt. Auch wenn der neue Grand Cherokee Lust auf die US-Marke Jeep macht, scheinen die Bestrebungen im Hause Chrysler unter Fiat-Führung noch nicht nachhaltig. Hier muss 2011 mehr als ein neuer Chrysler 300 kommen. Die Zukunft der Fiat-Marken Alfa Romeo sowie Lancia bleibt ungewiss und auch die Marke Dodge stochert außerhalb der USA im Nebel.

Der Volkswagen-Konzern hat 2011 ein besonders wichtiges Jahr vor sich. Das wichtigste Modell dürfte die „New Small Familiy“ werden, die in den nächsten Jahren dann auch auf die anderen Konzernmarken ausgerollt wird und noch unter dem Polo positioniert ist. Die New Small Familiy wird verschiedene Modelle bieten, die von kleinen Zwei- und Dreizylindern, aber auch Elektro- und Hybridmotoren angetrieben werden. Audi zieht im Hybrid-Wettkampf mit Q5, A8 und A6 endlich nach. Der Audi A1 hat sein erstes volles Verkaufsjahr und die Modelle A6 und Q3 sollten neue finanzstarke Kunden zu den vier Ringen aus Ingolstadt locken können. Lässiger denn je sieht man das Ganze weiter südlich in München. Nach den Erfolgsmodellen 7er und 5er schicken die umtriebigen Bayern nunmehr 6er, 1er und Ende des Jahres sogar noch den neuen 3er ins Rennen. Die internationale Konkurrenz dürfte das mit einem weinenden Auge sehen.

Viel erwarten darf man auch von den Koreanern. Die bissige Strategie der letzten Jahre wird konsequent fortgesetzt. Hyundai i40 und Kia Optima sollen interessante Alternativen in der Mittelklasse sein, die gigantische Luxuslimousine Equus soll Hyundai neues Image bringen. Kia lässt es bodenständiger angehen und setzt besonders auf einen sehenswerten Nachfolger des Rio. Bereits die Crossover-Studie in Detroit Anfang des Jahres zeigt, dass Kia nicht nur auf kleine Fahrzeuge setzen will.

Nach und nach werden 2011 mehrere Elektroautos aus den Verkaufsräumen der Händler rollen. Das interessanteste dürfte der Nissan Leaf sein, der aktuell den größten Alltagsnutzen aller E-Modelle bietet. Während er in den USA bereits verfügbar ist, geht es in Deutschland erst im Herbst los. Die Verkäufe der Elektroautos werden sich in der deutschen Zulassungsstatistik jedoch kaum bemerkbar machen.  Stattdessen dürfte 2011 erneut ein Jahr der Crossover und SUV werden. Immer mehr Fahrzeuge spielen auch in kleineren Fahrzeugklassen die SUV-Karte aus. BMW X3, Range Rover Evoque oder der Audi Q3 sorgen für frischen Schwung.

Schwerer dürfte es 2011 für die Dieselfahrzeuge werden. Denn die ebenso effizienten wie leistungsstarken Turbobenziner sind günstiger und für Laufleistungen unterhalb der 25.000 Kilometer pro Jahr zumeist die bessere Alternative. Es sieht so aus, als sei der große Dieseltrend zumindest unterhalb der Mittelklasse vorbei. Auch Start-Stopp-Module, regenerative Bremsen und Doppelkupplungssysteme werden sich klassen- und herstellerübergreifend in Szene setzen. Die meisten Hersteller werden sich mit günstigen Verbräuchen und neuen Fahrerassistenzsystemen allein jedoch kaum in die Köpfe der Autokäufer bringen können.

Mehr denn je entscheidet zukünftig das Image. So wird auch Sportmodellen eine zunehmend größere Bedeutung zukommen. Das fängt beim Audi S1 an und endet beim neuen Aushängeschild Porsche 911 oder dem grandios offenen Mercedes SLS Roadster.

Die internationalen Großevents machen Mut – Asien gibt weiterhin den Ton an.