Bei der Eröffnung des AUTOMOBIL FORUMs in Graz: Stefan Waldeisen, Verlagsleiter vom verlag moderne

Bei der Eröffnung des AUTOMOBIL FORUMs in Graz: Stefan Waldeisen, Verlagsleiter vom verlag moderne industrie. - Bilder: Schiffer

Rund 200 Teilnehmer aus der Automobilbranche folgten dem alljährlichen Ruf der AUTOMOBIL PRODUKTION nach Graz. Bereits zum 12. Mal startete heute morgen der zweitägige Kongress, dessen Referenetenliste gewohnt hochrangig besetzt ist. Dazu gehören Namen wie Volkswagens Chefentwickler Dr. Ulrich Hackenberg , Ifo-Institutschef Prof. Hans-Werner Sinn, die den Kongress heute morgen eröffnen werden.

Ihnen folgen beispielsweise Prof. Dr. Helmut List (AVL List), Günther Apfalter, Magnas neuer Europa-Chef und Leiter von Magna Steyr, und Uwe H. Lamann (Leoni AG) oder Claus Möhlenkamp (Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik).

“Die Zukunft der Automobilindustrie in Europa – von der Produktion zum Kunden”, so lautet das diesjährige Motto des 12. AUTOMOBIL FORUM im österreichischen Graz.

Der erste Kongresstag  steht ganz unter dem Gesichtspunkt “Think global, think local”. Zunächst werden dabei folgende Themen fokussiert: Die Verlagerung von Produktionskapazitäten sowie die europäischen Standorte im Zeitalter der Globalisierung.

Stefan Waldeisen, Verlagsleiter vom verlag moderne industrie – ein Unternehmen der Süddeutscher Verlag  Mediengruppe -, eröffnete mit seiner Begrüßungsadresse an die rund 200 Gäste die hochkarätig besuchte Veranstaltung, einem “Highlight im alljährlichem Automobilkalender”.

Waldeisen gab einen kurzen Rückblick über die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres in der Automobilbranche. Die Krise, aber auch das Gerangel um Opel und Magna waren da ja nur einige wenige Beispiele. Bewegung sei drin gewesen in der Branche, die ja per se nicht schlecht sei. Er stellte aber auch klar, dass die Branche hat zwar die Krise größtenteils gemeistert, aber längst noch nicht alle Herausforderungen gelöst habe. Das Grazer Forum verfügt seit diesem Jahr über einen eigenen fachlichen Beirat, zu dem etwa Vetreter der Industrie genauso wie aus der Forschung zählen. Der soll dazu beitragen die Themen der Zukunft auf dem Radar zu behalten.

Daneben begrüßten als Vertreter der Stadt Graz Dr. Peter Piffl-Percevic, Clubobmann der ÖVP-Gemeinderatsfraktion Graz, sowie der für die Steiermark zuständige Landtagsabgeordnete Manfred Kainz herzlich die Gäste am größten Automotive-Standort in Österreich. Allein zehn Prozent des landesweiten Automotive-Umsatzes erfolgt in der Steiermark. 40 Prozent aller Arbeitsplätze der Stadt Graz hängen direkt oder indirekt am Automobilgeschäft.

Bettina Mayer, Chefredakteurin der AUTOMOBIL PRODUKTION, moderiert die Grazer Veranstaltung durch den ersten Kongresstag.

AUTOMOBIL PRODUKTION veranstaltet den Kongress – das größte Automotive-Event neben dem seit über 20 Jahren im Mai stattfindendem AUTOMOBIL FORUM in Baden-Württemberg – nun bereits zum zwölften Mal.

Bettina Mayer, Chefredakteurin des Fachwirtschaftsmagazins, stellte fest: 208 Produktionsstandorte in 25 EU-Ländern sprechen eine deutliche Sprache, in Europa werden im weltweiten Vergleich immer noch mehr Fahrzeuge produziert als sonstwo auf dem Globus. Doch vermehrt wurden in der Vergangenheit kleinere Fahrzeuge gekauft.

Was die Zukunft bringt, was die Kunden wünschen, das ist es, was die Branche wissen will. Und das ist ein maßgeblicher Grund, sich zu treffen und auszutauschen. In diesem Sinne wünschte Mayer allen Teilnehmern ein erfolgreiches und gutes Netzwerken in Graz. Zugleich freute sie sich, mit Volkswagen-Chefentwickler Dr. Ulrich Hackenberg einen anerkannten Spezialisten der Branche vorstellen zu dürfen, um eben aus die Zukunftsstrategie des Wolfsburger Konzerns aus erster Hand zu erfahren.

12. AUTOMBIL FORUM 2010 im Grazer Congress in Bildern:

Ausstellungsbereich beim Grazer FORUM.

Blick ins Plenum beim AUTOMOBIL FORUM in Graz.

Traditionell verfügt das FORUM über einen großen Ausstellungsbereich (Bild links), den die Teilnehmer zwischen den Vorträgen zum regen Austausch nutzen.

Im Saal des Grazer Congresses verfolgen die Teilnehmer die Beiträge der hochkarätigen Referenten aus der Automobilbranche.

Come together am Kongressvorabend. - Bilder: Schiffer

Come Together am Vorabend des Kongresses im Grazer Kunsthaus. Die Stadt war 2003 Kulturhauptstadt Europas. Die Teilnehmer des Grazer Kongresses stimmten sich bei steirischen Fingerfood-Spezialitäten und landestypischen Weinen auf die zweitägige Veranstaltung ein.

Andreas Gottwald