Erich Sixt

Erich Sixt: "Schon jetzt ist wahrscheinlich, dass wir 2013 wiederum ein sehr gutes Ergebnis erreichen werden."

“Die im zweiten Halbjahr bisher sehr erfreuliche Geschäftsentwicklung hat unsere Erwartungen übertroffen”, sagte Firmenchef Erich Sixt am Dienstag.

Der Manager, bekannt für seine meist vorsichtigen Prognosen, sagte am Dienstag: “Schon jetzt ist wahrscheinlich, dass wir 2013 wiederum ein sehr gutes Ergebnis erreichen werden.” Dabei hatte das Jahr für Sixt wenig berauschend begonnen. Anfangs nannte Sixt die Aussichten lausig. In Deutschland sparten angesichts der unsicheren Wirtschaftslage Firmen bei Geschäftsreisen, zum anderen verdarben Wetter und ein frühes Osterfest dem Autovermieter das Geschäft. Die Branche gilt als sehr konjunkturanfällig.

Auslandsgeschäfte kosten Geld

Zudem kostet der Ausbau der Geschäfte im Ausland den Konzern Geld. Der Marktstart in den USA etwa läuft nach Angaben des Unternehmens zwar besser als erhofft, dennoch müssen neue Stationen, Autos und Werbung auch bezahlt werden. Vor allem deshalb erwartete Sixt 2013 eigentlich sinkende Gewinne. Doch zuletzt lief es wieder besser für die Bayern.

Das gilt für die Autovermietung auf dem nach wie vor wichtigsten Markt Deutschland, aber auch für die Geschäfte im Ausland. Auch der Bereich Leasing legte im dritten Quartal zu. Unter dem Strich verbuchte Sixt zwischen Juli und September 38,6 Millionen Euro, verglichen mit dem Vorjahresquartal ein Plus von fast 36 Prozent. Der Umsatz kletterte um gut elf Prozent auf 432,3 Millionen Euro.

Nach neun Monaten hat Sixt den Umsatz um fast elf Prozent auf rund 1,26 Milliarden Euro gesteigert. Der Gewinn wuchs im gleichen Zeitraum um gut neun Prozent auf 79,1 Millionen Euro. Eckdaten der Quartalsbilanz hatte Sixt bereits vor einigen Tagen mitgeteilt.

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dpa/Guido Kruschke