Hella Zentrale Lippstadt

Der in Lippstadt ansässige Autozulieferer Hella bereit angeblich den Börsengang vor. - Bild: Hella

Für den Automobilzulieferer Hella Hueck & Co rückt Kreisen zufolge der Börsengang näher. Das Unternehmen arbeite mit der US-Bank Citigroup und dem deutschen Bankhaus Lampe an dem Gang aufs Parkett im späteren Jahresverlauf.


Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg jetzt unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden. Das US-Institut wollte keinen Kommentar abgeben, die beiden deutschen Firmen waren zunächst nicht zu erreichen.

Mitte Juni hatte bereits die Wirtschaftswoche berichtet, dass Hella unmittelbar vor einer Platzierung von Anteilen an der Börse stehe. Bei der Bilanzvorlage vor gut zwei Wochen hatte der geschäftsführende Gesellschafter des Automobilzulieferers, Jürgen Behrend, gesagt, derzeit gebe es keine Pläne für einen Börsengang. Er bleibe aber eine grundsätzliche Option. Hella habe die Finanzierungsstruktur weiter verbessert, die Eigenkapitalquote betrage mittlerweile 30,5 Prozent

Der Zeitschrift zufolge wollen sich einige Familienmitglieder des Industrieclans Hueck von ihren Aktien trennen. Zudem wolle das Unternehmen zur Finanzierung weiteren Wachstums frisches Kapital aufnehmen. Hella benötige offenbar mehr Geld, als die Familie alleine aufbringen könne um die Globalisierung des Unternehmens voran zu treiben.

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dpa/fv