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Die Preh GmbH sieht sich auf Kurs und will weiter expandieren. Bild: Preh

Parallel dazu stieg das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 29,8 Millionen Euro auf 41,7 Millionen Euro und damit um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als Grund für den Gewinnsprung gibt der Automobilzuliefer eine gesteigerte Profitabilität der Auslandsstandorte an. Hinzu kommen eine deutlich höhere Eigenkapitalquote und niedrigere Zinskosten, so das Unternehmen.

Im ersten Quartal lag der Umsatz von Preh um 16 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr rechnet die Preh-Geschäftsführung erneut mit einem zweistelligen Umsatzplus. Auch der Ertrag soll laut der Unternehmensplanung weiter steigen.

Zur Forcierung des Wachstumskurses plant das Unternehmen, allein in Bad Neustadt 11 Millionen Euro in die Verbesserung des Produktentstehungsbereiches zu investieren. Außerdem plant das Unternehmen Zukäufe: “Neben dem organischen Wachstum sehen wir uns auch gezielt Kompetenzabrundungen und -ergänzungen für zusätzliche Wachstumschancen an“, so Preh-Chef Michael Roesnick. Ein erster Schritt in diese Richtung war die im August 2013 erfolgte Übernahme der Innoventis GmbH aus Würzburg. Mit dem Kauf des Softwareentwicklungsunternehmens sieht Preh seine Kompetenz rund um die Vernetzung elektronischer Systeme im Automobil gestärkt.

Ein großes Potenzial sieht Roesnick für Preh auch im Markt für Elektromobilität. Zuletzt hatte das Unternehmen den Produktbereich „Batteriemanagement und E-Mobilität“ neu geschaffen.

Preh entwickelt und fertigt Klima- und Fahrerbediensysteme, Steuergeräte für das Batteriemanagement von Elektrofahrzeugen sowie Montageanlagen für renommierte Automobilhersteller. Das Unternehmen ist seit Ende 2012 eine 100prozentige Tochter von der chinesischen Joyson Electronics.

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Preh / Andreas Karius