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Das Unternehmen aus Baden-Württemberg erwartet 2014 weiter Erlöse von 380 bis 400 Millionen Euro. Bild: SHW

Zwischen Januar und März steigerte der Hersteller von Pumpen, Motorkomponenten und Bremsscheiben den Umsatz dank der hohen Nachfrage aus der Autoindustrie deutlich um fast ein Viertel auf knapp 105 Millionen Euro. Da die Aalener jedoch an der Kapazitätsgrenze produzieren, fielen logistische und operative Belastungen an, die eine besseres Ergebnis verhinderten.

Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr zwar von 6 auf 8,8 Millionen Euro zu, was einer Marge von 8,4 (Vorjahr: 7,1) Prozent entspricht. 2013 war der Jahresauftakt allerdings stark durch die SAP-Einführung belastet gewesen, was den Vergleich verzerrt.

Vorstandschef Buchholz war deshalb nur bedingt mit dem ersten Quartal zufrieden, gelobte aber Besserung: “Ich bin zuversichtlich, dass wir mit den eingeleiteten Investitionen für Kapazitätserweiterungen und Maßnahmen zur Optimierung der Geschäftsprozesse zukünftig flexibler auf derartige Nachfrageschwankungen reagieren können und gleichzeitig unsere Ertragspotentiale besser als bisher ausschöpfen werden”, sagte er.

Die Jahresziele bekräftigte SHW, obwohl in den ersten Monaten des Jahres Geschäft liegengelassen wurde. Das Unternehmen aus Baden-Württemberg erwartet 2014 weiter Erlöse von 380 bis 400 Millionen Euro. Der operative Gewinn soll auf 38 bis 40 Millionen Euro steigen. Im vergangenen Jahr hatte SHW bei Einnahmen von knapp 366 Millionen Euro knapp 35 Millionen Euro verdient.

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Dow Jones/Marina Reindl