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Wegen der gefallenen Nachfrage, will AvtoVAZ weniger produzieren, als ursprünglich geplant. - Bild: Renault

Das Unternehmen, das von Renault-Nissan kontrolliert wird, kündigte an, dass 25.000 Autos weniger produziert werden, als ursprünglich geplant waren. Zum Vergleich: Im Juli produzierten die Russen noch 47.100 Ladas sowie 12.100 Renault und Nissan Modelle in ihren Werken. AvtoVAZ werde aber dennoch allen von der Kurzarbeit betroffenen Arbeiter ihr volles Gehalt auszahlen.

Auch US-Autobauer General Motors kündigte bereits an, im St. Petersburger Werk Kurzarbeit zu fahren und seine Expansionspläne in Russland zu überdenken. Ohnehin sind die Absatzzahlen im größten Land der Erde ins Stocken geraten. Die Sanktionen des Westens aufgrund der Ukraine-Krise verschlechtern zusätzlich das Konsumverhalten.

Der Nachfragerückgang hatte sich im Juli weiter beschleunigt. Im Vergleich zum Juli 2013 ist der Absatz um 23 Prozent zurückgegangen. Die Verkaufszahlen von Lada gingen sogar um 25 Prozent zurück.
2013 produzierte AvtoVAZ 438.400 Ladas sowie 20.800 Renault und Nissan Modelle. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2014 fertigte der russische Autobauer 213.400 Ladas sowie 51.800 Renault und Nissan Modelle.

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Gabriel Pankow