B-SUV_Citroen-C3 Aircross

Kommt pünktlich zur nächsten Wachstumswelle des B-SUV-Segments: der zeitgleich zum Hyundai Kona vorgestellte Citroen C3 Aircross. Bild:Citroen

| von Frank Volk

Einer der derzeit wichtigsten Trends in der globalen Autoindustrie ist der zu kompakten Autos in Geländegängeroptik. Vor allem für jüngere Menschen sind die diese zumeist für den Stadteinsatz konzipierten Fahrzeuge immer öfters die interessantere Wahl als die Klassiker a la VW Polo. Das schlägt sich in stürmischen Wachstumsraten nieder. Wie IHS Markit anlässlich der Vorstellung von C3 Aircross des Hyundai Kona aufzeigt, erstes B-Segment-SUV der Südkoreaner, ist der Absatz dieser Fahrzeuge zwischen 2011 und 2016 von etwa 951.600 Einheiten auf 4,45 Millionen gestiegen, der Marktanteil legte in dieser Zeit von 1,3 auf 4,8 Prozent zu. Parallel dazu hat sich in dieser Zeit die  Zahl der Modelle auf 63 verdreifacht.

Damit ist das Ende der Wachstumsstory nicht erreicht. IHS Markit rechnet mit einem weiteren Absatzschub auf 7,46 Millionen Einheiten bis  2020. Begleitet wird dieser von einer Reihe neuer Modelle. Was das Segment aus Sicht der Hersteller attraktiv macht: der Boom der kleinen SUV ist nicht auf einzelne Regionen beschränkt, sondern trägt weltweit.

 Mit dem Hyundai Kona und dem Citroen C3 Aircross kommen jetzt zwei Fahrzeuge hinzu, denen die Marktexperten eine gute Rolle zutrauen. So prognostiziert IHS Markit für die erste Generation des Kona ein Absatzhoch von rund 224.000 Einheiten im Jahr 2019. Wichtigster Absatzmarkt wird demnach Europa mit 67.000 Einheiten, gefolgt von China und Nordamerika mit etwa je 50.000 Einheiten. Dem Citroën C3 trauen die Experten im Top-Jahr 2018 etwas über 138.000 Einheiten zu, davon 98.000 in Europa.

Kona: Hyundais erster B-Segment-SUV

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