BAIC EU260

Laut dem Onlinemagazin Electrek ist der BAIC EU260 das meistverkaufteste Elektromodell in China. Bild: BAIC

BAIC will seine E-Auto-Produktion beschleunigen. Mit der Werkserweiterung in China ist der Autohersteller der Automotive News China nach in der Lage, 150.000 Elektroautos im Jahr mehr zu bauen als bisher. Daneben hat BAIC noch weitere Projekte auf seiner Agenda. In Turin (Türkei) baut der chinesische Hersteller unter seiner Tochterfirma Beijing Electric Vehicle Co. (BJEV) ein neues Entwicklungszentrum, ebenso in Tokyo (Japan).

Investitionen in den E-Antrieb

Vor knapp zwei Wochen kaufte BAIC Motors, eine Tochter der verstaatlichten BAIC-Holding, noch weitere über 220 Aktien der BJEV und konnte so seine Anteile von 6,5 Prozent auf 7,8 Prozent ausbauen. Die Mutter selbst hält 37,5 Prozent der Anteile an BJEV. BAIC BJEV will in diesem Jahr eine Produktion von 800.000 Einheiten erreichen und plant den Verkauf von 500.000 Einheiten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat BAIC im Jahr 2016 die Mittel bereitgestellt, damit BJEV an die Börsengang gehen kann.

Zudem kündigte das Unternehmen Anfang des Monats an, gemeinsam mit Daimler 655 Millionen Euro in die lokale Produktion von Elektroautos mit Batterieantrieb zu investieren und eine Batterie-Produktion in China zu bauen.