Mit dem kleinen, gerade einmal ein Liter großen Dreizylindertriebwerk wollte Ford ein Statement setzen, wie andere Hersteller mit dem Hybridantrieb oder dem Elektromotor, so Samardzich: “Um das Ziel zu erreichen, haben wir über fünf Millionen Stunden Ingenieursarbeit investiert.” Das sich die Arbeit gelohnt hat, zeigt die Tatsache, dass der kleine, aber leistungsstarke Motor zum dritten Mal in Folge zur Engine of the Year gewählt wurde.

“Das Beste war für diesen Motor gerade gut genug”, zeigte sich die Ford-Chefin sichtlich stolz auf dem wichtigsten Branchentreffen der Automobilszene. Um die Leistungsfähigkeit im Verhältnis zur kompakten Bauweise zu beschreiben, zitierte Samardzich die Eindrücke eines US-Journalisten: “Am besten kann man den Motor mit Godzilla in einer Schuhschachtel vergleichen.” Der Motor wird nicht nur im Fiesta eingesetzt, sondern in inzwischen in 10 Ford-Modellen. Dazu zählen: Focus, C-MAX, Grand C-MAX und EcoSport. Ab Ende diesen Jahres wird er auch im neuen Mondeo angeboten werden.

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Die Ford-Chefin betonte noch einmal, dass der Kleinwagen auch weiterhin in Köln vom Fließband laufen wird: “Ausschlaggebend war die hohe Effizienz des Werks.” Was die Produktion anbelangt, unterstrich Samardzich, dass Ford auf globale Plattformen setzen wird.

Des Weiteren sei Ford weiterhin auf die guten Leistungen der Zulieferer angewiesen. Allerdings denke Ford darüber nach, in Zukunft eventuell vermehrt Teile in Eigenregie zu produzieren, die momentan noch von Zulieferen hergestellt werden: “Wir wollen diesbzezüglich unabhängiger werden.”

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Gabriel Pankow