BASF Ludwigshafen

Der Chemiekonzern BASF hat an seinem Standort in Spanien in die Herstellung wasserbasierter Polyurethan-Dispersionen investiert. Bild: BASF SE

| von Jonas Rosenberger

Um die steigende Nachfrage nach Polyurethan-Dispersionen zu bedienen, hat BASF einen „einstelligen Millionenbetrag“ in den Ausbau der Kapazität am Standort Castellbisbal (Spanien) investiert. Damit steigere sich die Produktionskapazität um 30 Prozent, erklärt der Konzern in einer Mitteilung.

Es handele sich bei den wasserbasierten Polyurethan-Dispersionen um eine „wichtige Ergänzung zum Acrylat-Dispersions-Geschäft“. Mit der Portfolioerweiterung im Bereich Klebstoffe, Parkett-, Automobil- und Industrielacke leiste man einen wertvollen Beitrag zu der Umstellung von lösemittelhaltigen Lacksystemen auf umweltfreundlichere und nachhaltigere wasserbasierte Systeme.

Bei der Produktion moderner Automobile werden neben Stahl und Aluminimum zunehmend auch verschiedenste Kunststoffe verwendet. Dabei ist die Haftung des gesamten Lackaufbaus in Zusammenspiel mit der Oberflächengüte von wesentlicher Bedeutung, so BASF. Die neue Basonol PU-Plattform trage zu einer verbesserten Haftung und einem gleichmäßigen Aussehen von Grundierungen und Basislacken für Automobile bei. Der reduzierte Lösemittelbedarf leiste zudem einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Der Unternehmensbereich Dispersions & Pigments der BASF entwickelt, produziert und vermarktet weltweit ein Sortiment hochwertiger Pigmente, Harze, Additive und Polymerdispersionen. Diese Rohstoffe kommen in Formulierungen für eine Reihe von Branchen zum Einsatz, unter anderem bei Lacken, Bauchemikalien, Klebstoffen, Druck- und Verpackungserzeugnissen, Elektronik und Papier.

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