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Der Unternehmensbereich Catalysts der BASF ist der weltweit führende Anbieter von Umwelt- und Prozesskatalysatoren. Bild: BASF

Der BASF-Konzern hat in der Nähe des polnischen Breslau seine europaweit größte Produktionsanlage für Auto-Katalysatoren in Betrieb genommen. Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt 150 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Ludwigshafen mitteilte.

Der Bau der 40 000 Quadratmeter großen Anlage hatte 2012 begonnen, seit vergangenen Monat arbeiten den Angaben zufolge die ersten beiden Fertigungslinien. Zurzeit sind dort 100 Menschen beschäftigt. Bis 2016 sollen es zehn Fertigungslinien für Pkw- und Lastwagen-Katalysatoren werden, bis dahin soll auch die Mitarbeiterzahl auf mehr als 400 steigen.

Die in Sroda Slaska produzierten Emissionskatalysatoren werden von Herstellern von PKW mit Benzinmotoren sowie von PKW und LKW mit Dieselmotoren eingesetzt, um die Anforderungen der strengeren Abgasnormen Euro 6/VI zu erfüllen.

“Die Inbetriebnahme dieser neuen Produktionsanlage ist eine wichtige Ergänzung unseres globalen Produktionsnetzwerks für innovative Emissionskontrolltechnologien”, sagt Kenneth Lane, Leiter des Unternehmensbereichs Catalysts der BASF. “Immer strenger werdende Abgasnormen sind ein wesentlicher Wachstumstreiber für unser Geschäft. Unsere Investition in Sroda Slaska schafft uns die Kapazitäten, die wir benötigen, um die gestiegene Kundennachfrage möglichst effizient zu bedienen.”

In der Anlage werden unter anderem Systeme für selektive katalytische Reduktion (SCR), Lösungen für hochmoderne selektive katalytische Reduktion auf einem Filter (SCRoF) sowie Ozon-Zersetzungskatalysatoren für den Einsatz in Fahrzeugen produziert.

“Aufgrund der attraktiven Lage und der positiven ökonomischen Entwicklung ist Polen für BASF ein attraktiver Ort für Investitionen”, sagt Joachim Meyer, Leiter der Region Zentraleuropa der BASF. “Diese neue Anlage stärkt unsere Position als Lieferant innovativer Lösungen für die Märkte in Zentraleuropa.”

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dpa-AFX/BASF/gp